Donnerstag, 3. Oktober 2024

50 Jahre Berlin Marathon...

 ... hieß es am vergangenen Wochenende in der deutschen Hauptstadt. Zehntausende AthletInnen aus der ganzen Welt kamen nach Berlin, um zu Fuß, auf Inlineskates, im Rollstuhl oder Handbike 42,195 km zu bewältigen. Es gab im Rahmen des Marathonwochenendes noch ein paar kleinere Läufe wie bspw. 4,2195 km für den Nachwuchs, doch das Gros der Teilnehmenden war für die große Strecke da und da es einigen nicht genug war die reichlich 42 km einmal zu bewältigen nahmen 71 Männer und 16 Frauen es auf sich einen Doppelstart hinzulegen und ins Ziel zu bringen. Das heißt, diese 87 Menschen liefen am Samstag einen Marathon auf Inlineskates und rannten am Folgetag die selbe Distanz. Eine dieser 87 verrückten? / ambitionierten? / krassen? Personen kenne ich persönlich ziemlich gut und bin schwer beeindruckt, dass er diese Leistung geschafft hat. Herzlichen Glückwunsch! 

Beim Lauf kamen dieses Jahr am Sonntag 54.280 Personen aus über 150 Ländern ins Ziel. Damit ist der Berlin Marathon offiziell zum größen Marathonlauf der Welt aufgestiegen. Ein Ziel, welches sich die Organisatoren der 50. Ausgabe dieses Rennens gesteckt hatten. Beim ersten Berliner Volksmarathon 1974 starteten gerade einmal 286 AthletInnen. Mindestens zwei von Ihnen starteten mit über 80 Jahren auch zur 50. Auflage und schafften es erfolgreich ins Ziel. Eine weitere beeindruckende Leistung. 

Das kleine Rennen von damals ist mittlerweile ein Großereignis an dem mehr LäuferInnen teilnehmen wollen, als es Startplätze gibt. Erstmals wurden Anmeldungen 1990 abgelehnt, als 25.000 SportlerInnen die Strecke bewältigen wollten. Seit 1997 laufen auch Inlineskater im Rahmen des Berlin Marathons die 42,195 km. Von den Spitzenteilnehmerzahlen mit über 7.000 Finishern von Anfang der 2000er Jahre ist man bei den Inlinern mittlerweile allerdings weit entfernt. Zum Jubiläumslauf dieses Jahr gab es nur rund 3.400 Anmeldungen von Skatern. 

Es ist klar, warum diese Person in Berlin war.
So leer kann der Startbereich aussehen.
Los ging es in Richtung Siegessäule.
Fans am Streckenrand vom Tiergarten
aus gesehen.
Da rollern die Inliner.
Fünf Runden ging es die Straße des 17. Juni entlang.
Am Brandenburger Tor kurz vorm Ziel.
Redhead mit Marathoni.
Auf dem Weg zurück zur S-Bahn.
Geschlafen haben wir am Rande von Berlin. Am See und im Wald haben wir uns gar nicht mehr wie einer Großstadt gefühlt, sondern eher wie im Urlaub am See. Auch das ist Berlin.
Auf dem Müggelsee konnten wir Enten...
... und Erpel beobachten.
Auf diesem Spielplatz brachten wir einige 
Stunden zu, klettern, rutschten, wippten
und sammelten rund 5kg Kastanien.
Es ist Herbst geworden in Deutschland.

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