Samstag, 30. Dezember 2023

Viel Wasser...

 ... gab es im Dezember. Nach dem Schnee zu Beginn des Monats regnete es viel, dazu Tauwasser und schon wurden an verschiedenen Orten Hochwasserwarnstufen ausgerufen. Die Elbe in Dresden erreichte knapp sechs Meter und blieb damit leicht unter den Vorhersagen zurück. Für Warnstufe drei reichte das dennoch und vor Ort sah auch ein jeder, dass der Fluss viel breiter ist als sonst und Wasser an Stellen läuft, an denen im Normalfall Leute ihre Hunde Gassi führen, Fahrräder entlang düsen oder Autos fahren. Der Zusammenfluss von Elbe und Weißeritz, den wir Ende Oktober besuchten, ist aktuell bspw. nicht zu erreichen.

Mittlerweile fällt der Pegel ja bereits wieder. Ich finde es nur immer wieder beeindruckend, wie klein und machtlos wir im Endeffekt selbst bei solch normalen Tau-Regenwetter-Kombinationen sind. 

Blick auf einen Hotelparkplatz in der Nähe des
Zusammenflusses von Weißeritz und Elbe.
Die Elbe von der Flügelwegbrücke stromabwärts...
... und stromaufwärts mit Blick gen Alberthafen.

Blick von Pieschen in Richtung Innenstadt.

Links fließt die Elbe - meist mit deutlich weniger
Wasser als auf dem Bild. In der Mitte ist noch eine
Straße zu erahnen. Die Flutrinne rechts wird
normalerweise von Joggern, Spaziergängern und
Hundebesitzern genutzt.

Blick auf die Flutrinne Kaditz. Wasser statt Wiese.
In Übigau setzt eine Erinnerungsstele das aktuelle
Hochwasser in Relation zu dem von August 2002.

Bei den aktuellen Temperaturen wird wohl niemand wirklich ins neue Jahr 'rutschen'. Ich wünsche dennoch allen LeserInnen einen guten Jahreswechsel und ein gesundes und glückliches 2024!

Freitag, 29. Dezember 2023

Vorbei ist sie...

 ... die diesjährige Weihnachtszeit. Vor dem Jahreswechsel noch ein paar Impressionen der letzten Wochen. 

Leuchtende Schneeflocken gab es wieder in Pillnitz.

Weihnachtsbaum.
Weihnachtsdekoration.
Weihnachtsglanz.
Weihnachtsfaszination.
Weihnachtsstadt.
Weihnachtsmarkt.
Weihnachtsstollen.
Weihnachtsmusik.

Mittwoch, 29. November 2023

Von Stockbrot zu Schneemann...

 ... ging es diesen November. Während wir zu Monatsbeginn noch recht mildes, wenngleich meist auch feuchtes, Wetter hatten, durften sich alle Schneeenthusiasten (ich zähle mich dazu) zum Monatsende bereits über eine weiße Winterlandschaft hier in Sachsen freuen. Vom Stockbrot über dem Lagerfeuer ging es folglich über zu Kinderpunsch bzw. heißer Schokolade nach einer Schneeballschlacht. Zynisch, wie ich bin, erwarte ich zu Weihnachten dann wieder 15°C plus. Lassen wir uns überraschen.

Feuer ist schon faszinierend.
Am Freitag Mittag freute ich mich noch über diesen
kleinen, ersten Schneemann der Saison.
Zwei Tage später war dann reichlich Schnee
gefallen, so dass alles schön zugedeckt war und...
... die Samtpfoten staksig durch die weiße Pracht liefen
und missmutig ihre Gliedmaßen schüttelten.

Währenddessen rollten wir fleißig und türmten
die Schneekugeln auf.

Samstag, 4. November 2023

Halloween...

 ... wird in Deutschland bekanntlich immer populärer. Es lässt sich mit Kostümen, Feiern und Deko einfach eine Menge Geld verdienen. An dem ganzen kommerziellen Brimborium beteiligen wir uns nicht. Einen Kürbis zu schnitzen macht (mit Kindern) dennoch Spaß. Somit gehört dies traditionell zu unseren Herbstaktivitäten.

Gruselkürbis, schwarze Katze und eine Hexe
hinter der Kamera. ^^
Happy Halloween.

Ausflüge in die bunt gefärbten Wälder gehören im Spätherbst natürlich ebenso dazu wie die letzten Ernten aus dem Garten. Noch ein bisschen Licht tanken, bevor es bei nachlassendem Tageslicht in den nächsten zwei Monaten immer schwieriger wird.

Ein Ausflug in den Zschonergrund (Dresden).
Buntes Laub - der Inbegriff des Herbsts.
Fahrradausflug zum Zusammenfluss von Elbe
und Weißeritz.
Bootsanlegestelle im Dresdner Westen.
Ein knuffiger kleiner Frischling (im Museum).
So viele Äpfel - da läuft mir das
Wasser im Mund zusammen.
Bad Schandau besuchten wir im Herbst auch wieder.

Samstag, 28. Oktober 2023

Burg...

 ... im Spreewald wird von diversen Wasserläufen durchflossen, weist mehrere Bootsausleihmöglichkeiten und Schleusen auf, besitzt einen Bismarcktur, beheimatet eine Therme und war historisch vor allem von Sorben bewohnt. So viele Dinge, die wir alle erst bei unserem nächsten Besuche erkunden können werden. ^^

Als wir dieses Jahr im Oktober einen halben Tag in Burg verbrachten, bewegten wir uns nur mit Laufrad, Roller und zu Fuß zwischen Kurpark und dem Bootshaus an der Hauptstraße. Die meiste Zeit verbrachten wir sicherlich im Kur- und Sagenpark, an dessen Eingang auch noch ein schöner Spielplatz ist. Zusammen mit dem Burger Zeitgeist erkundeten wir auditiv und visuell die Legenden von Plon, Mittagsfrau, Wendenkönig, Nachtjäger, Irrlichtern und den anderen. Die Erkundungsrunde ist kurzweilig angelegt und lässt auch die Jüngsten flink die Beine bewegen. Im Anschluss wurden alle mit einem leckeren Kugeleis belohnt - in Burg auch in der Geschmacksrichtung Spreewaldgurke erhältlich. Ich fand es erfrischend.

Zum Wassermann gehört natürlich auch ein Wasser-
spiel. Unter den Fontainen kann man als Kind super
durchrennen - bis man irgendwann natürlich nass wird.
Im Grunde war man wohl nicht im Spreewald, ohne
auf dem Wasser gewesen zu sein. Wir müssen also
definitiv noch einmal her kommen.
Am Bootshaus wurde bei unserem Besuch gerade
das Backofenfest gefeiert. Wir bastelten uns hübsche
Herbstdekoration für zu Hause.
Lutki, Plon, Mittagsfrau und wie der Teufel den
Spreelauf erschuf.

Montag, 23. Oktober 2023

Cottbus...

 ... ist eine Stadt im Südosten Brandenburgs über die ich nicht viel weiß, obwohl sie mit um die 100.000 Einwohnern nach Potsdam die zweibevölkerungsreichste Stadt Brandenburgs ist. Bereits vergangenes Jahr verbrachten wir mit Freunden ein langes Wochenende auf einem Hof im Norden der Stadt. Dort trafen wir uns auch dieses Jahr wieder und ein Reitausflug durfte dabei natürlich nicht fehlen.

Das Glück dieser Erde liegt auf dem Rücken der
Pferde.

Am Nachmittag erkundeten wir dann die wunderschöne Parklandschaft entlang der Spree im Cottbuser Zentrum. Wir fuhren von einer Endhaltestelle mit der Parkeisenbahn vorbei am Fußballstadion, der Messe und dem Zoo bis zur anderen Endhaltestelle in der Nähe des Fürst Pückler Parks. 

Die Parkeisenbahn in Cottbus an der Endhaltestelle
Park und Schloss Branitz.

Der Eintritt in den Park ist frei und so schlenderten wir über das Gelände, sammelten reichlich Eicheln, versteckten uns hinter den Stämmen von alten Bäumen, pflückten Blumen und beobachteten die Nutrias, die reichlich Im See und auf den kleinen Inseln zugange waren. Die zwei von Menschenhand gestalteten Höhepunkte des im 19. Jh. angelegten Landschaftsparkes sind die See- und Landpyramide, die aus Erde aufgetürmt und innerhalb des letzten Jahrzehnts umfassend restauriert wurden.

Im Hintergrund die Seepyramide, in der Fürst und
Fürstin Pückler auf eigenen Wunsch hin ihre letzte
Ruhestätte haben.

Wasser, Wege, Wiesen, Bäume und Sträucher
spielen im Branitzer Park zusammen.
Ein Nutria, welches sich gerade wäscht. :)
Die Landpyramide mit ihren 12 Stufen.
Blumenmädchen mit Blick auf die Seepyramide.
Insgesamt hat Cottbus als Stadt m.E. einen hohen Erholungscharakter. Auch wenn ich immer noch nicht besonders viel über die Stadt weiß, behaupte ich, dass sie einen Besuch wert ist. Ich kann mir auch gut vorstellen, wieder einmal hin zu fahren.

Cottbus ist Teil der Niederlausitz und steht damit in sorbischer Tradition. Gleichzeitig ist der Spreewald nur einen Katzensprung entfernt. Von unseren Spreewaldabenteuern berichtet dann der nächste Blogbeitrag.

Sonntag, 15. Oktober 2023

Pudagla...

 … ist eine kleine Gemeinde  auf Usedom zwischen Achterwasser und Schmollensee, unweit von Heringsdorf gelegen. Soweit ich es mitbekommen habe, gibt es in Pudagla vier Haupttouristenattraktionen: Das alte Schloss, den Teufelsstein im Achterwasser, die Bockwindmühle und auf einem Industriegelände im Süden gelegen das Papageienhaus mit Gullivers Welt und einer Indoor Minigolfanlage. Wir besuchten die Bockwindmühle und für die Kinder die Papagein und Gulliver. Die Bockwindmühle ist einen Besuch wert.

Bockwindmühlen sind der älteste Windmühlentyp deutschlands. Bereits vor knapp 900 Jahren gab es erste Erwähnungen. Die Windmühle vor Ort wurde wahrscheinlich im 17. Jahrhundert erbaut und bis 1937 zum Mahlen von Korn genutzt. 1996 ging die baufällige Mühle in den Besitz der Gemeinde über, welche sie mit Fördermitteln und Spenden zunächst demontierte und dann mit viel neuem Holz wieder aufbaute. Der Hausbaum, das zentrale Herzstück einer Bockwindmühle, musste auch erneuert werden. Heute ist die Bockwindmühle als Museum für Besucher zugänglich und wird nur noch zu besonderen Anlässen zum Schaumahlen genutzt.

Die Bockwindmühle von Pudagla.

Gut zu sehen: der Sterz, auch genannt Vordrehbaum.
Mit diesem schräg nach unten gerichteten Balken
kann die gesamte Mühle gedreht werden - in den Wind
zum Mahlen oder eben aus dem Wind raus.
 
Eine leichtgängige, gut funktionierende
Handmühle. Damit mahlten wir ziemlich
schnell einen Becher Korn.
Blick auf die verkleideten Mühlsteine.
Modelle verschiedener Mühlentypen Mitteleuropas.

Nach unserem Besuch in der Bockwindmühle, fuhren wir noch zu der kombinierten Ausstellung Papageienhaus und Gullivers Welt. Mmh. Den Kindern hat Gullivers Welt als großer Spielplatz gefallen. Für mich gab es ein paar nette Fotomotive, aber alles in allem war es enttäuschend. Die Papagein und Sittiche sind in recht tristen, mit Fliesen ausgekleideten Gehegen ohne Grün. Der 36 Meter hohe (aber liegende) Gulliver ist aufgrund seiner schieren Größe in gewisser Weise beeindruckend. Die einzelnen Fotomotive sind m.E. jedoch recht lustlos über das Außengelände verteilt und in den Innenbereichen roch es teils unangenehm. Diese "Attraktion" möchte ich nicht empfehlen. 

Die Meerjungfrau in der Muschel.
Überblick über 90% des Außengeländes von Gulliver.
Pilze sammeln würde sich hier lohnen - wenn die
Pilze nicht aus Plastik wären.
Zumindest war ich einmal die Größte! :)