Dienstag, 23. April 2024

Osterlamm und Osterhase...

 ... gehören natürlich genauso zum Osterfest wie eine schöne Frühlingswanderung. Wir hatten dieses Jahr das Glück alles verbinden zu können. Nach der Wanderung zum Mittelpunk Sachsens (siehe letzter Blogbeitrag) verbrachten wir einen Tag im schönen Radebeul bei Hasen, Schafen, einem Pferd und anderen Tieren, die wir alle ausgiebig beobachten, füttern und streicheln konnten. Danke an die liebe Tiermama, die das alles möglich gemacht hat!

Der kleine Friedrich war noch
keinen Tag alt.
Wir begannen den Tag zunächst mit einem morgendlichen Besuch bei einer Uroma der Kinder. Um die Mittagszeit starteten wir in die Tierzeit mit einem entspannten Picknick im Garten für uns und diverse Hasen, bevor wir zum Pferd Pancy spazierten, dieses mit Karotte und Apfel bestachen und anschließend mit dem Pferd unsere Runde weiterliefen. Die Kinder durften dabei abwechselnd das Glück dieser Erde auf dem Rücken des Pferdes genießen. Kind sein ist schon toll!
Häschen füttern, damit er genug Kraft hat Schoko-
eier zu verstecken.
Saftiger Löwenzahn und noch eine Karotte und
einen Apfel von uns bevor wir eine Runde spazierten.
Das Mamaschaf braucht viel Energie nach der Geburt.

Wie viele andere Ausflügler auch genossen wir den Ausblick über die Weinberge, Radebeul und Dresden vom Rieselgrundweg in Radebeul. Es war sehr warm, doch die Sicht war mäßig, an diesem Ostersonntag da viel Saharastaub in der Luft hing. Es war dennoch eine angenehme Runde, welche wir mit einem Eis in Wahnsdorf ausklingen ließen, bevor wir uns auf den Weg zu mehreren Schafen und zwei Ziegen machten. Das Highlight waren aber ganz klar zwei kleine Lämmer, welche in der Nacht zuvor gerade frisch geboren worden waren. Einen der beiden Jungs durften wir Friedrich taufen. Wir verbrachten sicherlich noch eine Stunde bei den Schafen und Ziegen, bevor dieser entspannte Osterausflug mit einem Abendessen bei den Großeltern endete.

Entlang der Weinberge in Radebeul.

Der Bismarckturm in Radebeul unweit von
der Spitzhaustreppe.
Ein Lamm zum Verlieben.

Die Ziegen haben sich auch über Streichel-
einheiten gefreut.

So weich und flauschig!

Donnerstag, 18. April 2024

Zum Mittelpunkt Sachsens...

 ... führte uns unsere diesjährige Osterwanderung. Im Osten von Freiberg, zwischen Naundorf und Colmnitz gelegen, befindet sich ein unscheinbarer Messpunkt am Boden direkt vor einem Baum mit einer mittelmäßig spannenden Erklärtafel auf der man erfährt, dass Anfang der 1990er Jahre der geografische Mittelpunkt Sachsens mit 50°55'46,1"N 13°27'30"E bestimmt wurde. 250 Meter entfernt von diesem unscheinbaren Punkt entfernt wurde im Herbst 1994 eine Gedenkstele vor dem Diebskammerfelsen im Tännichtgrund errichtet und taugt etwas besser als Fotomotiv, wenngleich auch diese wenig beeindruckend war. 

Die Gedenkstele - 250m vom offiziellen
Mittelpunkt Sachsens entfernt.

Mitten auf dem Waldweg befindet sich
die Markierung für den gemessenen
Mittelpunkt Sachsens.

Deutlich schöner war die Wanderung an sich, welche wir am Parkplatz des Naundorfer Freibades begannen. Mit sehr moderatem Anstieg, aber zwischenzeitlich dennoch einer guten Fernsicht, erreichten wir zur Mittagszeit bei entspannter Spaziergeschwindigkeit und vielen Gelegenheiten um nach Ostereiern zu suchen, das Weidegut Colmnitz. Das ist ein mit Liebe sanierter Vierseitenhof am Rande des Tharandter Waldes, welcher mit Tieren, Bauerngarten, einem großen Spielplatz und Picknickareal keinerlei Familienwünsche offen lässt. Nachdem wir die Gegend ausreichend erkundet und bespielt, sowie unsere Energiespeicher wieder aufgefüllt hatten, liefen wir entlang des Colmnitzbaches zurück nach Naundorf - und kreuzten dabei den Mittelpunkt Sachsens.

Auf gehts!
Interessante Fotomotive am Wegesrand.
Mit kurzen Beinen ist das Wandern
immer so schwer... ;)
Den Blick in die Ferne schweifen lassen.
Im Bauerngarten des Weideguts.
Teich am Weidegut Colmnitz.
Die farbenfrohen Barrabandsittiche in der Voliere
freuten sich über Birkenkätzchen zum knabbern.
Innenhof des Weidegut Colmnitz.
Grünende und blühende Pflanzen entlang des Weges.