Mittwoch, 28. November 2018

Die technischen Sammlungen...

... in Dresden besuchten wir im November, als das Wetter doch langsam ungemütlich nassgrau und kalt wurde und bevor im Dezember die Lichterzeit beginnt in der es Spaß macht über Weihnachtsmärkte zu schlendern und die leuchtenden Schwibbogen in den Fenstern zu betrachten. Die technischen Sammlungen sind ein Museum, dessen Besuch sich sehr lohnt und für den man deutlich mehr als die zwei uns vor der Schließzeit noch verfügbaren Stunden einplanen sollte. Es ist ein Mittmachmuseum für Groß und Klein. Wir hielten uns fast die gesamte Zeit im Erlebnisland Mathemtik auf und probierten uns an den verschiedenen Ausstellungsstücken. Die Interaktivität macht es sehr kurzweilig. Für inhaltlich interessierte Besucher fehlt jedoch die ein oder andere Erklärung. Das Museum kann zum Nachdenken anregen. Nachlesen muss man dann im Zweifel selbst zu Hause.
Neben dem Erlebnisland Mathematik gibt es u.a. eine Ausstellung mit alten Radio- und Fernsehgeräten und eine Dauerausstellung zu Feuer und der Feuerwehr. Dazu kommen wechselnde Ausstellungen. Wir hatten wie gesagt zu wenig Zeit, um uns alles anzuschauen, haben uns jedoch vorgenommen, die restlichen Ausstellungen bei einem nächsten Besuch zu erkunden.
Wachstum der Weltbevölkerung.
Ich stehe inmitten einer Seifenblase.
Muster nach bestimmten Prinzipien selbst gestalten.
Sieben blaue Teile sollen zu einem Quadrat werden.
Alle Herausforderungen am Tisch gemeistert.
Ein Bild aus drei Teilen. Je nachdem, wie man die oberen
zwei Teile positioniert, gibt es 15 oder 16 Kinder auf dem
Bild. Zählt nach! Kopfzerbrechen garantiert.

Donnerstag, 15. November 2018

Lange Strandspaziergänge auf Usedom...

... trugen Anfang November zu unserer Entspannung bei. Mittwoch war Feiertag und mit den (fast) letzten Urlaubstagen des Jahres gönnten wir uns noch zwei Brückentage und Erholung an der Meeresluft. Das Wetter erinnerte mehr an Anfang Oktober als an Anfang November und so erkundeten wir Deutschlands zweitgrößte Insel von Penemünde am nordwestlichsten Zipfel bis zu den recht zentral gelegenen Loddin und Kölpinsee. Unsere Basis hatten wir in Zempin - der schmalsten Stelle der Insel zwischen Ostsee und Achterwasser.
Der Ostseestrand von Zempin.
Blick gen Norden in Richtung Zinnowitz.
Ostsee.
Obwohl die Sonne lachte und die Temperaturen mild waren, blieben die meisten Fischbuden und Läden geschlossen. Die Ostsee in der Nebensaison versprüht ein ganz anderes, noch deutlich entschleunigteres Flair, als im trubeligen Sommer. Natürlich hatten einige Touristenattraktionen sehr wohl noch geöffnet und dort fanden sich auch viele Menschen. Wir genossen jedoch hauptsächlich die Ruhe. Ein Fischbrötchen auf die Hand bekamen wir zum Glück dann doch noch überall.
Der unsanierte Teil der Koserower Seebrücke.
Bademode in Kölpinsee.
Am Strand von Kölpinsee.
Das Museumsgebäude in Peenemünde.
Historisches Peenemünde.
Nach der Entschleunigung auf Usedom, wo wir nachts seit langem mal wieder einen richtig guten Blick auf die Milchstraße hatten, besuchten wir am Wochenende noch ein paar Freunde in Berlin. Dort erlebten wir natürlich ein komplettes Kontrastprogramm. Es war immer etwas los, überall waren Menschen und der Himmel war nachts so hell, dass es schwer fiel, überhaupt ein paar helle Sterne zu erkennen.
Wir nutzten unseren Aufenthalt für einen Ausflug nach Potsdam und schauten uns die im 18. Jh. angelegte Parkanlage von Sanssouci an. Ähnlich wie der Barockgarten in Großsedlitz ist die Parkanlage in den Frühlings- und Sommermonaten sicherlich mit diversen Statuen, wärmeliebenden Pflanzen und Beeten voller leuchtender Blumen noch hübscher anzusehen, aber auch so ist Sanssouci definitiv einen Besuch wert. In einigen Gebäuden muss man Eintritt bezahlen aber ansonsten ist das Schlendern durch die Anlagen kostenfrei.
Das Schloss Sanssouci.

Blick auf den Ruinenberg.
DieOrangerie.
Das Neue Palais.