Sonntag, 26. April 2015

Unvergorener Traubensaft...

... ist nicht das Wahrzeichen von Schloss Wackerbarth in Radebeul, kitzelt den Gaumen aber mindestens genauso lieblich wie deren Weine und Sektsorten.  Bei wunderschönem Frühlingswetter lösten wir den zu Ostern bekommenen Gutschein für eine Sektführung mit anschließender Verkostung ein. Es war informativ und interessant und wir stellten fest, dass Traubensaft deutlich besser schmecken kann als das Zeug aus dem Tetrapack vom Discounter.
Eine gepflegte Gartenanlage im Sonnenschein...
... und im Keller lagern Sekt und Wein.
Nach der Führung erkundeten wir noch das Außengelände.
Steil geht es den Weinberg hinauf.

Blick auf Schloss Wackerbarth.
Weinreben.

Samstag, 11. April 2015

Schlösser, Ostereier und Binnenleuchttürme...

Ostereier am Busch und durch
den Wind hinabgeschleuderte.
... gehörten dieses Jahr zu meinen Ostereindrücken. Nach dem Sturmtief Niklas und dem weiß verschneiten Gründonnerstag meinte es der Sonnengott doch noch gut mit uns über das lange Wochenende und schickte viele warme Strahlen zu uns. Vom Eise befreit waren Strom und Bäche, durch des Frühlings holden, belebenden Blick. Im Tale grünte Hoffungsglück und der alte Winter, in seiner Schwäche, zog sich zurück.
Zugfahrt mit einer richtigen Dampflok.
Das hat Flair.
So brachen wir am Ostersonntag auch zu einem ausführlicherem Osterspaziergang auf, wobei wir eine Richtung des Weges nicht zu Fuß, sondern per Schmalspurbahn zurücklegten. Und so tuckerten wir mit dem Ostersonderzug der Lößnitzgrundbahn bis zum Großteich unweit von Schloss Moritzburg.
Ehe wir jedoch zum Schloss gingen, spazierten wir entlang der Teiche, auf denen einer der Auguste (Das Schloss hat seine heutige Gestalt von August dem Starken, die Küstenlandschaft geht wohl aber auf Friedrich August III zurück.)  in seinem Spieltrieb auch gern mal Seeschlachten inszenierte. In Ermangelung eines großen Meeres, schuf er sich maritimes Flair auf den Teichen vor der Haustür indem er unter anderem einen Leuchtturm bauen ließ.
Eine künstlich maritime Kulisse für Naumachien.
Der zweitälteste Binnenleuchtturm Deutschlands.
Durch die Fasanerie vorbei am Fasanenschlösschen und durch die weitläufige Gartenanlage kamen wir schließlich zum bekannten Jagd- und Barockschloss von Moritzburg, wo wir uns stärkten, ehe es per Pedes zurück nach Radebeul ging, um dort am Nachmittag noch ein paar Osternester zu suchen. Entsprechend zufrieden jauchzten  Groß und Klein - genauso sollte es sein.
Das Schloss, wie man es von Postkarten kennt.
Ein fleißiger Osterhase brachte Süßes und Gesundes.

Donnerstag, 2. April 2015

An Hasen im Schnee...

... sollten wir uns vielleicht langsam gewöhnen. Es ist das dritte Jahr in Folge, dass wir zu Weihnachten hohe Plusgrade genießen konnten (ja, am 2. Weihnachtsfeiertag 2014 ist es kalt geworden, aber Weihnachten beginnt schließlich schon eher) und Ostern die Eier nur zuschneien lassen brauchen, um sie effektiv zu verstecken. Das Schneegestöber am Gründonnerstag Morgen fand ich irgendwie auch erfrischend. Es hat alles ein bisschen verlangsamt und uns ein bisschen innehalten lassen. Eine in weiß getauchte Wiese sieht so friedlich aus. Gleichwohl freue ich mich auch darüber, wenn die grünen Triebe sprießen und der Frühling einkehrt. Im April werden wir dem Sprichwort folgend wohl noch einiges von beidem erleben können. Am besten jedem Wetter ohne Gram begegnen und sich an dem Freuen, was man gerade hat. Frohe Ostern!