Donnerstag, 26. Januar 2023

Entlang des Flusses...

 ... erstreckt sich ein großer Teil von Dresden und der Lage im Elbtal entsprechend denkt man bei Dresden auch eher an eine flache Stadt. Als Fahrradfahrerin kann ich jedoch ohne Zweifel sagen, dass auch Dresden seine Berge hat, seien es bspw. die Südvorstadt oder die Elbhänge in Loschwitz. Nach fast genau vier Jahren fuhren wir an einem Januartag erneut mit der ersten Bergschwebebahn der Welt vom Blauen Wunder die 84 Höhenmeter hinauf nach Oberloschwitz, um von dort die Blicke übers Elbtal zu genießen. Wir spazierten diesmal auch ein wenig durch das Stadtviertel, ehe wir den teilweise recht steilen Fußwegen folgend zurück zur Elbe liefen.

Der Blick übers Elbtal von der Bergstation der
Schwebebahn aus gesehen.
Das Gebäude am oberen Ende der Schwebebahn.
Technik und Landschaft.
Über den Weinbergen gleitet die Bahn dahin.
Auch so kommt man nach oben. ;)
Für meinen Geschmack kamen wir zu einem sehr schönen Zeitpunkt wieder an der Elbe an. Die noch zeitig untergehende Sonne malte warme Farben auf Himmel und Wasser. Romantik und Ruhe lagen in der Luft.
Solch eine Stimmung lässt mich den Stadttrubel
vergessen.
Wasser zieht magisch an.
Ich bin noch nie mit einem Schiff der weißen Flotte
gefahren. Möglicher Weise ändert sich das aber
bald. Ihr werdet es hier erfahren.

Dienstag, 3. Januar 2023

Bunte Lichter und viel Müll...

 ... könnte eine kurze und knappe Bilanz für Silvester lauten. 2022 ist Vergangenheit und wir sind nach zwei Jahren Pandemie in Deutschland wieder mit sehr viel individuellem Geknaller in das neue Jahr gestartet. Frohes Neues an alle BlogleserInnen!

Ich freue mich über Feuerwerk. Mir gefallen die bunten Lichter am Himmel ebenso wie das Flackern der Wunderkerzen in der Hand und das Leuchten der Kinderaugen, die diese Wunderkerzen betrachten. Die Farbexplosionen am Himmel haben etwas Magisches.

Die besten Plätze zu Silvester hat man an Orten,
an denen man eine Stadt überblicken kann.
Bezaubernde Lichter am Himmel.

Was mir an Silvester nicht gefällt, ist der ganze Müll, der unweigerlich mit der Feier mitkommt und betrunkene, randalierende Rowdies. Mit Müll meine ich Partyhüte, Luftschlangen und andere Dekorationsartikel die von den Meisten nur ein paar Stunden genutzt und dann in den Müll geschmissen werden, da man nächstes Jahr billig Neues kaufen kann sowie die oft achtlos liegengelassenen Überbleibsel der ganzen Knaller, Raketen und kaputten Glasflaschen. 

Ein Spaziergang am ersten Tag des Jahres stimmt traurig. Bei uns in der Nähe hat am ersten Januar eine sehr freundliche Familie mit Handschuhen und einer Rolle Müllsäcke bewaffnet versucht den gröbsten Müll entlang einer exponierten Straße einzusammeln, bevor der Wind alles übers Feld und an die Bäume geblasen hätte. Als wir die Freiwilligen kurz vor dem Mittagessen trafen hatten sie nur noch zwei Säcke übrig. Müll lag leider noch eine ganze Menge da. Das muss nicht sein. Das darf nicht sein.

Müll entlang der Straße, welcher zumindest
großteils zusammengeräumt wurde.
Einer von sehr vielen Müllhäufen, die
Freiwillige am 01. Januar entlang der
Ockerwitzer Allee in Dresden zusammen-
geräumt haben, damit diese in den folgenden
Tagen abgeholt werden können.

So sieht es an den Stellen aus, an denen die
Freiwilligen noch nicht aufgeräumt haben.
Warum aber müssen das Freiwillige machen
und nicht die Verursacher?!