Donnerstag, 31. Januar 2013

Bestandsaufnahme...

...in der S-Bahn abends um neun auf dem Weg zurück zum Bahnhof Altona:
Da gibt es einen Mann mit beginnendem Haarausfall der Zeitung ließt, ihm gegenüber einen stoisch ins Nichts starrenden Fahrgast. Auf einem Viererplatz weiter hinten im Zug verfolgt ein Herr um die 40 auf seinem Tablet hochkonzentriert die Aufzeichnung der Tagesschau, was seinen, in einen übergroßen, abgewetzten Kapuzenpulli gekleideten Sitznachbarn mit Stoffbeutel nicht weiter interessiert.
Direkt am Ausgang steht eine müde dreinblickende Dame mit langem Mantel, die eine Hand an ihrem Fahrrad und eine an der Haltestange des Sitzes hat, auf dem ein Liebespärchen um die 15 eng umschlungen und nicht voneinander lassen könnend Platz genommen hat. Der auf der anderen Seite sitzende, ergraute Mittsechziger starrt auffällig angestrengt aus dem Fenster an die schwarze Tunnelwand. Mit dem Rücken zu ihm befindet sich ein am Telefon über verschiedene Projekte redender Manager in Feierabendstimmung und ihm gegenüber sitzt ein red head auf dem Heimweg von Arbeit.

Montag, 28. Januar 2013

Dreckpfoten...

... auf dem Schreibtisch sind bei diesem Schmuddelwetter nicht weiter verwunderlich, besonders wenn der Kater gerade frisch von draußen reingekommen ist. So hat er mir ziemlich schnell beigebracht, dass die rechte Schreibtischseite doch bitte frei zu lassen ist, denn wichtige Dokumente mit Katzenpfoten-"Stempel" kommen meist nicht ganz so gut an.

Freitag, 25. Januar 2013

Eine verfahrene Angelegenheit...

... ist es wohl für die DB und die LH, dass ihre Chance auf ein pünktliches Image bei den Kunden großteils verflogen zu sein scheint. Man könnte auch meinen, der Zug sei abgefahren und die zwei Unternehmen sind diesbezüglich ein wenig auf die Nase geflogen. Egal wie das Wetter wird, der Zeitplan hält meistens nicht, was er verspricht.
Die nach Berlin und Hamburg drittgrößte Stadt Deutschlands.

Sonntag, 20. Januar 2013

Spazieren gehen...

... kann man im Grunde überall und Hamburg hat seine schönen Seiten; aber auch wenn ein vollbeladenes Containerschiff schon ziemlich beeindruckend ist, raubt mir dieses Schiff in dreckigem Wasser vor der Kulisse rießiger stählerner Kräne im Hafengebiet nicht den Atem. Es waren die Bilder, die mir Freunde aus Trondheim gesendet haben, die mich heute in nostalgischer Erinnerung haben schwelgen lassen.
Hamburg Ottensen - ein nettes Viertel mit Markt und...
... vielen kleinen verwinkelten Gässchen mit kleinen Läden.
Blick auf Hamburg Altona.
Blick gen Hafengebiet.
An der Elbe.
Packt die Badehose ein - Super idyllischer Sandstrand direkt
an der Elbe. Sonnencreme nicht von nöten.
Abstieg zum und Blick in den alten Elbtunnel.
Mississippi Schaufelraddampfer gehören auf den Mississippi -
nicht auf die Elbe!
"Papa - ich mag nicht mehr laufen. Kannst du mich tragen?"
Preiswerte Übernachtungsmöglichkeit mitten in Hamburg gesucht?
Brigt doch einfach das eigene Zelt mit! ...
Und zum Abschluss Impressionen aus Trondheim von Freunden,
die mehr als nur ein Semester dort sind.

Freitag, 18. Januar 2013

S- und U-Bahnen...

... fahren in Hamburg reichlich und wenn es um Ortskenntnisse in selbigem Netz geht, ist mein Wissen nach zwei Wochen Hamburg deutlich besser ausgeprägt, als wenn es um die Fortbewegung an der Oberfläche geht. S-/ U-Bahnen sind schneller und (für Außenstehende) besser organisiert. Für die Buslininen gibt es nicht so eine schöne Übersicht und außerdem gibt es so viele, dass es schwierig wäre, einen Überblick zu behalten. Lustig finde ich es immer wieder, wenn man an manchen Haltestellen aus der S-Bahn aussteigt und dann nach oben (!) ins Freie läuft, um in die U(!)-Bahn einzusteigen.

Sonntag, 13. Januar 2013

Sonne, Wind und...

... zwei Tage Entspannung in Hamburg.
Alte Back- und Sandsteingebäude neben oder verbunden mit modernen
Glaskonstruktionen am Rande von Wasser- das ist Hamburg.

Das Rathaus.
Zwischen Rathaus und Binnenalster.
Blick über das dreckige Wasser der Binnenalster.
Wilhelm I - an anderer Stelle gibt es einen rießigen Bismarck.
Das Stadion des FC St. Pauli zu einem ruhigen Zeitpunkt.
Straßenschild am Beginn der Reeperbahn & die
berühmt berüchtigte Herbertstr. Nachmittag gegen 14 Uhr.
Blick gen Osten - am Nordrand der Elbe die Hafencity mit meinem
Arbeitsplatz und einem Bauprojekt, für welches es Wetten gibt, ob
es eher oder später fertiggestellt wird, als der Berliner Großflughafen.
An der Elbe Blick gen Westen.
Nicht nur in Chemnitz gibt es Stadtrückbau ^^ Wobei dieses
Grundstück im Herzen Hamburgs nicht lange brach liegen wird.


Freitag, 11. Januar 2013

Juhu...

... es ist Wochenende! :) Wo genau ist eigentlich die erste Woche hier hin? Früh los, als es noch dunkel war, Abends heim, als es schon wieder dunkel war. Aber selbst aus dem Bürofenster fiel es schwer Tageslicht zu sehen, da die Wolken ständig grau und diesig über Hamburg hingen. Mittlerweile ist es etwas kälter geworden und mit ein bisschen Glück soll am WE sogar ein wenig Sonne herauskommen, aber so richtig glaube ich das noch nicht. Wie wurde mir die Woche hier erklärt: In Hamburg gibt es keine Schatten - eine nette Umschreibung dafür, dass es auch keine Sonne gibt, die für den Schattenwurf verantwortlich sein könnte...
Die Stadt wird morgen trotzdem unsicher gemacht - und vielleicht klappt es ja auch mit dem KDK-Training. Eigentlich wollte ich die müden Gelenke heute schon nach einer Woche Bürotätigkeit wieder bewegen, aber unverhoffter Weise stand ich am Abend bei dem Fitnessstudio, was mir gestern noch empfohlen worden war, vor verschlossener Tür. Zumindest einen netten Abendspaziergang hat es auf diese Weise gegeben.

Mittwoch, 9. Januar 2013

Die erste Besucherin...

... aus der Heimat hat es heute nach Hamburg verschlagen. Schön, dass es mit dem Treffen geklappt hat. Habe mich gefreut ein bekanntes Gesicht zu sehen. :)
Ansonsten sind auch meine ersten drei Arbeitstage wie im Flug vergangen. Schwupp - rein ins kalte Wasser und jetzt fang an zu schwimmen. Gut, dass ich schwimmen kann. :) Und auch in der WG bin ich als vollwertiges Mitglied aufgenommen worden - zumindest scheint der Kater es  nicht als unhöflich zu erachten bei 'fremden' Leuten über den Schreibtisch zu spazieren. ;)
Miau - mein Name ist René.

Sonntag, 6. Januar 2013

Die britische Invasion...

... in Deutschland hat nach meinem Kenntnisstand in den Medien gar keine Beachtung gefunden. Wie komme ich darauf, dass es eine britische Invasion gegeben habe? Bei der Fahrt nach Hamburg konnte ich unzählige britische Autos beobachten, die ebenfalls gen Norden strebten. Während deren Fahrt wohl noch ein wenig weiter ging, hielt ich in Hamburg an und bezog mein neues Zimmer - keine 50 Meter vom Amtsgericht und der Chemnitzstraße entfernt. Morgen beginnt das Arbeiten.
Die ersten Impressionen von Hamburg.
Blick aus dem Eingang gen Amtsgericht.
Die Chemnnitzstraße :)
Ohne Umsteigen zurück bis in die sächsische Heimat -
oder für mögliche Besucher von Sachsen bis Hamburg.
Ein diesiger Empfang an der Elbe.

Freitag, 4. Januar 2013

Fotos...

... können mitunter recht amüsant sein. Deswegen sind weitergeleitete e-mails mit Witz meines Erachtens nach nicht immer zu verurteilen.
Bankdrück-Training ist auch in der rauen (norwegischen) Natur möglich.
Das Geld für die Kissen hätte man sich sparen können.
Dies wird vorläufig der letzte Blogeintrag aus Sachsen sein. Morgen travelt der red head gen Norden.

Dienstag, 1. Januar 2013

Zehn Minuten vor Zwölf...

... ist meine Armbanduhr stehen geblieben. Und das am 31.12. Dennoch bin ich gut ins neue Jahr gerutscht. War wieder ein sehr schönes Silvester.

Godt nytt år!
Bonne anneé!
Xinnian kuaile!
Feliz ano nuevo!
Happy new year!
Fohes und gesundes neues Jahr!