Sonntag, 28. April 2013

Hauptstadtflair...

Fernsehturm im Hintergrund.
... konnte ich am Freitag nicht wirklich genießen, obwohl ich den Tag in Berlin verbracht habe. Das Plätschern der vorbeirauschenden Spree und die durchs Fenster einfallenden Sonnenstrahlen verbreiten aber auch in einem zweckdienlich eingerichteten Seminarraum eine angenehme Atmosphäre.
Nah am Zentrum der Macht.
Auf den Spreedampfern die Sonne genießen.

Als ich am Abend gen Hauptbahnhof unterwegs war, nieselte es schon leicht. Die aufgezogenen dunklen Wolken sollten ein Vorbote der Bahnfahrt werden. Ich sage nur: "Senk ju for trävälling wis Deutsche Bahn" Erstaunlicher Weise hatte der ICE bis Leipzig mal wieder eine halbe Stunde Verspätung aufgesammelt und ganz erstaunlicher Weise wartete der RE nach Chemnitz natürlich keine fünf Minuten auf den ICE, auch wenn in dem ICE-Zugabteil, in dem ich gesessen hatte, einige nach dem Anschluss nach Chemnitz gefragt hatten. Der Schaffner hatte auf die Fragen nur immer wieder sein Mantra "Wir haben es vorgemerkt. Genauere Informationen gibt es bei der Ankunft in Leipzig" heruntergebetet.
Der Hauptbahnhof in Berlin.
Natürlich war es kein Problem innerhalb von 55 Minuten von Gleis 10 zu Gleis 23 zu gehen, so dass ich den nächsten RE nach Chemnitz sicher schaffte und natürlich war es dann so als ich in diesem saß und auf dessen Abfahrt 21:26 Uhr hoffte, dass kurz vor der planmäßigen Abfahrtszeit eine Durchsage gemacht wurde, dass dieser Zug sich um ein paar Minuten verspäten würde, da noch auf einen Anschluss gewartet würde. Nur gut, dass diese Konstellation (mein Zug weg, der nächste wartet) das allererste mal aufgetreten ist. *haha* Aber warum bin ich eigentlich so zynisch? Immerhin schaffte ich es trotz leichter Verspätung durch einen Sprint am Chemnitzer Hbf gerade noch so in die Straßenbahn, so dass ich halb zwölf auch schon zu Hause war.

Dienstag, 23. April 2013

Hoch hinaus...

... möchte wohl jeder ganz gern einmal und mit doppelter Sicherung ist das ja auch recht ungefährlich möglich. Ein Besuch in einem Kletterwald macht auf jeden Fall viel Spaß. Nur sollte man es nicht unbedingt an einem Tag angehen, an dem man durch Training vom Vortag ohnehin noch Muskelkater hat.
Sichern ist das A und O.
Ab durch die Mitte.
Tarzan's Lianen.

Montag, 15. April 2013

Frühling...

... lässt sein blaues Band
Wieder flattern durch die Lüfte
Süße, wohlbekannte Düfte
Streifen ahnungvoll das Land
Veilchen träumen schon, 
Wollen balde kommen
Horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja du bist's!
Dich hab ich vernommen!
(Eduard Mörike)
Bei über 25°C an einigen Orten in Sachsen war heute nicht nur
Frühling, sondern sogar schon ein Sommertag.

Montag, 8. April 2013

Ein riesiger Abenteuerspielplatz...

... ist der Bergpark Wilhelmshöhe in Kassel. Es gibt verschlungene Waldwege, strahlende Schlösser, imposante Aquädukte, gen Himmel strebende Treppen, steinerne Grabmäler, mit Türmchen verzierte Burgruinen, mysteriöse Grotten, teuflische Brücken, fließendes Wasser, bemoste Steine und einen über allem tronenden Herkules. Auch wenn wir mit Schneegriesel und Nebel Vorlieb nehmen mussten und dadurch Kassel im Hintergrund nicht einmal erahnen, geschweige denn sehen konnten, lohnte sich der Ausflug "zum Herkules", wie es in Kassel heißt. Über Jahrhunderte wurde dort etwas erschaffen und gepflegt, das viele verschiedene Eindrücke auf engen Raum zusammen bringt.

Links Jussowtempel und rechts Schloss Wilhelmshöhe.
Aquädukt im Ruinenstil.
Ein Baum mit vielen Verwurzlungen.
Etwas später und etwas höher herrscht Winterwunderland.
Schemenhaft zu erahnen: der Herkules.
Am Fuß des Berges.
In der Ferne Herkules, nah die Löwenburg.
Im Hintergrund die Teufelsbrücke.
Natürlich schauten wir uns auch in der documenta Stadt selbst ein bisschen um. Kunstwerke sind allgegenwärtig und viele ließen mich denken: Bitte nicht nachmachen liebe Kinder!
Von denen hält keiner irgendwelche Sicherheitsbestimmungen ein.

In den Pranken des Dinos.
Ein weiterer Park in Kassel.
Zurück zu Hause wurde ich mit Sonnenschein empfangen, der natürlich auch gleich noch zu einem Spaziergang einlud. Egal, wo man in der Welt ist - schöne Fleckchen gibt es überall.
Geschlossene Schneedecke am Erzgebirgsrand.

Donnerstag, 4. April 2013

Ein sonniger Abschied...

... waren die letzten vier Tage in Hamburg für mich. Ohne Arbeiten zu müssen, konnte ich die Stadt noch einmal richtig genießen. Zum Teil besuchte ich bereits vertraute, zum Teil neue Plätze. Morgen heißt es Abschied nehmen von der Hansestadt.
Regenbogenfontäne an der Binnenalster.
Hauswandgestaltung im Schanzenvierte.
Sonnenuntergang in der Hafencite.
Blick von den Marco Polo Terassen zur Elbphilharmonie.

Als Abendprogramm noch ein Musical.
Rocky bietet u.a. sehr beeindruckende Bühnentechnik.
An der Elbe in Altona.
Panoramabild mit Kreuzfahrtschiff und Schäfchenwolken.
Breites Wasser, Strand und leichte Wellen...
... etwas abseits des Zentrums kann an der Elbe richtiges
Urlaubsflair aufkommen.