Donnerstag, 27. Dezember 2012

Gänseblümchen...

Eins der Gänseblümchen.
... die Ende Dezember am Rande des Erzgebirges in Deutschland blühen sind ein Bild, an das wir uns wahrscheinlich gewöhnen sollten. Die letzten Tage habe ich mich nicht gefragt, 'ob' es die Klimaerwärmung gibt, sondern wie lange es wohl dauern wird, bis ich nicht mehr die Einzige bin, die zu Weihnachten im T-Shirt durch den Garten läuft. Durch vier Monate Norwegen erschienen mir 15°C und Sonnenschein dazu ausreichend.
Die letzten Tage in Familie waren schön, aber Weihnachten? Nein, es war wohl eher Ostern.
Reiche Ernte aus dem eigenen Garten Ende Dezember.
Blauer Himmel und Sonnenschein -immer dann, wenn es
gerade nicht geregnet hat.

Sonntag, 23. Dezember 2012

Die Welt ist klein...

Chemnitzer Weihnachtsmarkt.
... wie sich immer wieder zeigt. Wer annahm, dass meine norwegischen Erlebnisse jetzt der Vergangenheit angehören, erliegt einem Irrtum. Auf dem Chemnitzer Weihnachtsmarkt herrschte heute ein wenig norwegisches Flair. Daran waren jedoch garantiert nicht die im einstelligen plusbereich liegenden Temperaturen schuld. Allerdings sah ich zum einen mehrere Weihnachtsmarktbesucher, die eine Mütze mit Norwegenflagge oder -schriftzug trugen. Zweitens traf ich einen der beiden anderen von der TU Chemnitz stammenden Studenten, die das letzte Semester ebenfalls an der NTNU studiert hatten. Er ist erst seit gestern wieder in Deutschland. In Trondheim haben wir es nur zwei oder drei mal geschafft, uns zu treffen. Im Trubel des Weihnachtsmarktes laufen wir uns über den Weg... Und das dritte Erlebnis, was mich nostalgisch hat werden lassen, fand an einem Weihnachtsmarktstand statt, an dem frische Waffeln verkauft werden. Einer der möglichen Beläge war mit 'Blåbær' Marmelade ausgeschrieben. Die norwegische Schreibweise ließ mich stutzig werden. Als ich dann den Stand absuchte, erfreute sich mein Auge an drei Kilopackungen echt norwegischer Blåbær Syltetoy von Rema 1000 (norwegische Supermarktkette). Nur konnten die Verkäufer leider kein Norwegisch und konnten mir auch nicht die ganze Geschichte hinter der Blaubeermarmelade erzählen. Schade.

DDR vs. Norwegen :)
Gute norwegische Blaubeermarmelade.


God jul alle sammen!!

Dienstag, 18. Dezember 2012

Knapp 1.000°C...

... sagt der Wetterbericht für Freitag voraus. Schauen wir mal, ob sich das bewahrheitet.
Zumindest gibt es für Samstag und Sonntag keine falschen Vorhersagen. ^^

Montag, 17. Dezember 2012

Ich habe ein wenig Heimweh...

... nach Trondheim. Mittlerweile ist es schon vier Tage her, dass ich das faszinierende Land im hohen Norden verlassen habe und wieder in Deutschland weile.
Das kommt überraschend für euch? Nunja, ich war mit meinem Rückflugdatum vielen gegenüber nicht sonderlich freigiebig. ^^ Ich wollte ein paar Menschen überraschen und ich kann rückblickend sagen: Die Operation war erfolgreich. ^^
Ab dem zweiten Adventssonntag begann ich mich langsam von allen meinen Freunden in Norwegen nach und nach zu verabschieden, mental und physisch zu packen und die Details für meine Rückkehr zu planen. Mittwoch Morgen nach einer verdammt kurzen Nacht klingelte der Wecker auch schon früh kurz vor sechs Uhr. Das war völlig unnötig, da mein Flieger auf Grund von Schneeproblemen in Berlin am Ende über eineinhalb Stunden Verspätung hatte, aber wer weiß solche Dinge schon im Voraus? Da ich im Flugzeug einen Fensterplatz hatte, konnte ich den Trondheimfjord, Trondheim, Jonsvatnet, Selbusjoen und all die anderen in den letzten vier Monaten lieb gewonnenen Orte noch einmal aus der Luft bewundern, ehe wir über die Wolken stiegen und unter uns nur noch eine wabrige weiße Masse zu erkennen war, welche eine gleichmäßige, einschläfernde Wirkung auf mich ausübte. Als ich wieder aufwachte, waren wir bereits wieder unterhalb der Wolkendecke und mein erster Gedanke beim Anblick der brandenburgischen Landschaft unter mir war: "Boah, ist das flach!" Wo waren die ganzen Berge hin? Zumindest war das Gebiet genauso verschneit wie in Norwegen, was das Gefühl der Entfernung verkleinerte. Schließlich berührte das Fahrwerk der 737 deutschen Boden. Ein halbes Augenzwinkern später sah ich einen Fuchs von der Landebahn auf die angrenzende, zugeschneite Wiese rennen. Bis wir am Terminal hielten, sah ich weitere drei Füchse die Wiesen entlang huschen. Berlin Schönefeld hat ein Fuchsproblem.
Good bye Persaunet.
Das wirklich letzte Bild von mir auf norwegischem Boden - für dieses Jahr. ^^
Blick über den Trondheimfjord.
Nachdem ich vom Gepäckband meine zwei 19,9 kg schweren Taschen heruntergewuchtet hatte, machte ich mich auf dem Weg zur S-Bahn und zu einer in Berlin wohnenden Freundin. Mit je einer großen Tasche ohne Rollen in den Händen und einem vollen Rucksack auf den Schultern  bei Schneematsch durch Berlin zu stapfen macht nur begrenzt Spaß.
Am Donnerstag wurde es dann interessant für mich - würde mein Plan aufgehen? Was war der Plan? Der Plan war, meine lieben Eltern, die noch nicht mit meiner Rückkehr aus Norwegen rechneten, zu überraschen. Meine Eltern wollten am dreizehnten Dezember nach Berlin kommen, um sich das Musical Hinterm Horizont anzuschauen.  Ich hatte das Hotel organisiert und mit den Hotelmitarbeitern geredet, dass ich schon in das Zimmer konnte und sie meinen Eltern nichts von mir verraten würden. Im Zimmer wartete ich geduldig, bis ich hörte, dass die Tür von außen geöffnet wurde. Der Überraschungseffekt war ganz auf meiner Seite. :) Später liefen wir zum Potsdamer Platz, schlenderten über den Weihnachtsmarkt und ließen uns vom Musical in die Vergangenheit entführen. Ein voller Erfolg.
Berlin - Potsdamer Platz.
Die Ausläufer des Weihnachstmarktes vor dem Stage Theater.
Willkommen Hinterm Horizont - frisch zurück aus Norwegen
bekommt das Ganze noch eine andere Bedeutung...

Den darauffolgenden Tag fuhren wir gemeinsam zurück gen Heimat. Sehr praktisch, wenn man mit dem großen Gepäck nicht per Zug reisen muss, sondern sich entspannt in einem Auto zurücklehnen kann. Zwar fuhren wir nach Sachsen, aber noch nicht bis Chemnitz, denn es standen noch zwei weitere Überraschungen auf dem Plan – am Nachmittag ein Freund, der an dem Tag Geburtstag hatte und am Abend ging es zu meiner Oma. Niemand hatte mich erwartet. Es ist zauberte jeweils ein Lächeln auf mein Gesicht in große, erstaunte Augen zu blicken. 
Seit gestern Abend bin ich nun für drei Wochen wieder in Chemnitz - kleinere Ausflüge in die nähere Umgebung ausgenommen. Was ist anders hier als in Norwegen? Wenn ich acht Uhr aufwache ist es nicht mehr stockfinster. Statt minus fünfzehn Grad komme ich mir bei hohen einstelligen Plusgraden vor wie Anfang Oktober. Die Weihnachtsdekoration im Erzgebirge ist toll. Das Weihnachtsgebäck schmeckt wieder nach Weihnachten. Während mir das Heimweh in Trondheim fehlte, spüre ich hier schon etwas wie Sehnsucht, die gen Norden zieht. Es ist immer dasselbe: Es ist schön wieder zu Hause zu sein, aber die Gewissheit, dass es nie wieder so sein wird wie in den letzten Monaten, weil alle Menschen, die man in dieser Zeit kennen gelernt hat nun wieder über den Globus verteilt sind, verbreitet eine leicht melancholische Stimmung.
Aber jetzt steht Weihnachten vor der Tür - und bis ich Anfang Januar nach Hamburg ziehe, freue ich mich schon darauf viele meiner treuen Blogleser (im Schnitt 1000 Seitenaufrufe pro Monat) persönlich wieder zu sehen. :)

Samstag, 15. Dezember 2012

Soooo viele Dinge...

... sind in den letzten Tagen passiert, dass ich nicht sonderlich viel Zeit hatte, hier darüber zu berichten und auch jetzt soll dies lediglich ein Teaser für einen längeren, für morgen geplanten Blogbeitrag sein. Damit ihr bis dahin noch einmal die Schönheit Trondheims bewundern könnt, empfehle ich ein kleines Video.
Ihr erkennt doch bestimmt den TV tower, oder? :)

Mittwoch, 12. Dezember 2012

Ich kann über Wasser laufen...

... zumindest wenn die Seen wie hier in Norwegen mittlerweile alle hübsch zugefroren sind. Mit Schlittschuhen macht das bestimmt noch mehr Spaß, aber die habe ich leider nicht mit hier.
Das Wasser im Bach ist komplett gefroren - alles Eis!
Sonnenuntergang kurz nach 15 Uhr.
Das Bild zeigt u.a. sehr schön, wie die Reflektoren am Rucksack funktionieren. 
So wirklich brauchte ich den Rettungsring nicht. :)
Ohne Worte.

Sonntag, 9. Dezember 2012

Prüfungen, Weihnachtsmarkt, Weihnachtsessen und...

... mehr gab es diese Woche, wobei die angenehmen Dinge erst Freitag Nachmittag nach Prüfungsende begannen. Die Prüfungsatmosphäre in Norwegen ist durchaus eine andere als in Deutschland. Um allen Prüflingen einen Platz zu bieten, werden viele Prüfungen in Turnhallen geschrieben - entweder in den Uni-eigenen oder in der größten Sport- und Mehrzweckhalle der Stadt. Die Aufsicht bei den Prüfungen wird generell von Damen und Herren im Alter 60 plus übernommen. Unimitarbeiter trifft man höchstens kurz nach Beginn an, um eventuelle organisatorische Fragen zu klären. Fünf Minuten vor Prüfungsbeginn kam ein ping-pang-pong-Ton über die Lautsprecherdurchsage, der den nahen Prüfungsstart verkündete und von einer Bandansage gefolt wurde, die den Ablauf der Prüfung erklärte. Die Prüfungen hier dauern in der Regel vier Stunden. Für die vier Stunden am Freitag hatte ich ganze drei Fragen zu beantworten. Natürlich sind die Fragen in einer anderen Art und Weise zu beantworten als in Deutschland, wo es für 90 Minuten teilweise 50 Fragen (inkl. MC) gibt.
Die Sport- und Mehrzweckhalle.
20 Minuten vor Prüfungsbeginn.

Nach der Prüfung war dann Zeit das Winterwetter zu genießen, zu entspannen und sich ein wenig in Weihnachtsatmosphäre zu versetzen. Ein Weihnachtsfilm am Freitag, Weihnachtsmarkt und Weihnachtsessen am Samstag taten ihr übriges.
Nidelva.
Nidarosdomen.
Trondheim Innenstadt.

Auf der Bühne gab es Geschichten mit Trollen.
Auf dem Weihnachtsmarkt.

Auch die Zelte gehören zum Weihnachts-
markt. Und innendrin brennen vier...
...Feuer. Super zum Aufwärmen - und
zum Schafe-basteln. :)










Das Weihnachtsessen am Samstag fand in Persaunet, B4 statt. Neben den vielleicht nicht immer optimalen Lebensbedingungen hier (siehe bspw. voriger Blogeintrag) hat so ein Etagenessen mit über 30 Leuten, mit denen man die vergangenen vier Monate eine außergewöhnliche Zeit erlebt hat, schon seinen Charme. :)
Warten auf die Buffeteröffnung.
Noch mehr Betrieb als sonst in der Küche.











Und ein bisschen was ist noch in der Küche.
Our floor - B4!

Mittwoch, 5. Dezember 2012

Persaunet...

... mein Dach überm Kopf für die vergangenden vier Monate, lässt einen einfach nicht zur Ruhe kommen. Wie sagte meine Zimmergenossin heute: Es gab wohl keine einzige Woche, in der nicht irgendwelche Probleme aufgetreten sind. Vieles hatte ich schon hier und dort mal erwähnt: Klimaanlage, überfüllte und dreckige Küche und Aufenthaltsraum, verschwindendes Essen, kalte Heizung, nicht funktionierendes Internet, durchgehend heiße Heizung, verschwindendes Geschirr. Im Grunde ist heute nichts Neues dazu gekommen, nur hat sich die Temperaturproblematik mal wieder in den Vordergrund gedrängt. Nach der für einige Tage feuerheißen Heizung, war die Heizung das vorvergangende Wochenende fast vollständig erkaltet. Als ich am Montag vom Hüttenausflug nach Flåkoia wiederkam, zeigte das in meine Uhr integrierte Thermometer knappe 15°C Raumtemperatur an. Natürlich setzte ich mich sofort mit SiT (entspricht dem Studentenwerk) in Verbindung und ab Dienstag feuerte unsere Heizung wieder auf vollen Touren und wir mussten von Zeit zu Zeit das Fenster öffnen, um es nicht über 22°C hochheizen zu lassen. Es scheint nur ein entweder - oder zu geben. Gestern Abend wurde es wieder merklich kühler im Raum. Ein Hand-an-die-Heizung-halte-test bestätigte: nur noch die reichliche Hälfte war warm. Um bei -15°C Außentemperatur nicht den gesamten Heizkörper erkalten zu lassen, erlag ich meiner Lieblingsbeschäftigung und schrieb SiT mal wieder eine e-mail. Heute Morgen, als der warme Heizungsanteil bereits auf ein reichliches Viertel zurück gegangen war, kamen auch prompt zwei nette Heizungsinstallateure und sorgten dafür, dass unser Heizkörper wieder voll feuerte. So langsam wärmte sich das Zimmer wieder auf 19°C und man hätte ja fast schon in Ruhe lernen können.
Dreiviertel zwei begann das Brummen. Es ist immer noch da. Es ist das Brummen des Ventilations-Klimaanlagen-Systems und natürlich bläst es kalte (!) Luft ins Zimmer. WARUM??? Ist die Heizungsproblematik von Zimmer zu Zimmer jeweils so verschieden wie die Möbel, die in jedem Zimmer stehen, betrifft das Ventillationssystem anscheinend alle auf unserer Etage. Zwar wurde SiT aus diesem Grund bereits von mehreren Stellen höflich um Abhilfe gebeten (oder anders gesagt: von uns allen zugespammt), aber als sich nach zwei Stunden immer noch nichts getan hatte, abgesehen davon, dass unsere Zimmertemperatur trotz voll funktionierender Heizung auf 17,2°C gesunken war, griffen wir zumindest behelfsmäßig zu Mülltüten und Klebeband, um die zwei in unserem Zimmer befindlichen Deckenventillatoren zumindest abzukleben, um die kalte Luft nicht ganz so frei zirkulieren zu lassen. Das hat die Temperatur auch schon um ein knappes Grad ansteigen lassen...
Derzeit schlürfe ich aus einem Thermobecher meinen letzten aus Deutschland stammenden Apfeltee und kann dem Rumor, dass Persaunet nächstes Jahr abgerissen werden soll, nur aus vollstem Herzen zustimmen.

Abschließend noch ein bisschen was zur Vergangenheit des Hauses: Ich rede zwar immer vom ehemaligen Pflegeheim, aber die Geschichte des Hauses geht bis in die erste Hälfte des letzten Jahrhunderts zurück. Im zweiten Weltkrieg waren die Deutschen bekannter Maßen sehr expansiv. Trondheim wurde mit seiner im Fjord geschützten Lage als strategisch wichtige Marinebasis gesehen und entsprechend militärisch ausgebaut. Neben verschiedensten Verteidigungsanlagen auf der kleinen Insel Munkholmen und auf den umliegenden Bergen, wurde bis 1944 ein U-Boot-Bunker (Dora 1; Darin befindet sich heute u. a. eine Bowlingmöglichkeit.) fertiggestellt. Ein weiterer U-Boot-Bunker befand sich im Bau und ein dritter in Planung. Natürlich mussten auch die deutschen Soldaten und teilweise Familienangehörige hier untergebracht werden. Der Stadtteil Persaunet, in dem ich wohne, war ein großes Lager. Das später als Pflegeheim und derzeit als Studentenwohnheim genutzte Gebäude wurde meinen Informationen nach als Kaserne erbaut. Auf dem Hügel auf der anderen Straßenseite liegt ein recht gutes Wohngebiet. Auf dem Hügel stehen ähnlich dem Hollywood-Zeichen in LA einige große Buchstaben, die das Wort "Luftkrigsskolen" (Luftkriegsschule) formen und nachts blau leuchten und auch vom Treppenhaus in Persaunet aus zu sehen sind.

Dienstag, 4. Dezember 2012

Was norwegische Kinder nicht umbringt...

... macht sie stark. Oder seht ihr irgendeinen Grund, weshalb man bei minus 15 Grad Celsius nicht draußen spielen sollte? Irgendwie habe ich das dumpfe Gefühl, dass die Erzieherinnen in Deutschland mit den Kleinen bei solchen Temperaturen nicht mehr in den Garten zum Spielen gehen aber wer weiß... Vielleicht fehlen mir in Deutschland auch nur die Möglichkeiten Kinder im Kindergarten zu erleben, da wir einfach nicht so viele haben. Hier ist ein Kindergarten im selben Gebäude, in dem ich wohne, auf einen schaue ich drauf, wenn ich aus dem Fenster blicke und an einem weiteren laufe ich auf meinem Weg zur Bushaltestelle vorbei. Wenn man nach den Kinderzahlen pro Frau im Internet schaut, erhält man Zahlen von um 1,36 für Deutschland und 1,9 für Norwegen. Damit schrumpft Norwegens Bevölkerung ohne Zuwanderung langfristig zwar ebenso wie die Deutsche, aber der Unterschied ist meines Erachtens schon sehr deutlich. Insgesamt erscheint mir Norwegen sehr kinder- und familienfreundlich.
Blick aus dem Fenster. Kindergarten mit spielenden Kindern im
Vordergrund, Fjord und Berge gen Norden.
Leider kein Schnee, aber dafür Eis.

Sonntag, 2. Dezember 2012

Die Ruhe vor dem Sturm...

... herrscht derzeit in Persaunet. Gestern begann hier der Prüfungszeitraum und deshalb war es bereits während der letzten Woche meist recht still im Pflegeheim. Alle lernen fleißig. Für mich beginnt der Prüfungsreigen morgen früh. Deshalb stand dieses Wochenende auch ausschließlich lernen auf dem Plan.
Drinnen sitzen und lernen ist derzeit auch recht gemütlich, da die Temperaturen den Breitengraden hier langsam gerecht werden (siehe Wetterbericht links). Dafür war es die letzten Tage immer super sonnig - sofern es denn hell war, was mich zur Auflösung des Rätsels vom Mittwoch bringt. Wie schon angedeutet, lag Kommentatorin drei mit ihrer Logik richtig. Bild 1 ist vom 15.08. abends halb elf und Bild 2 vom 28.11. nachmittags viertel fünf - und wir haben noch fast drei Wochen abnehmendes Licht.