... sind ausgestorben aber zumindest die Skelette kann man noch in Museen bestaunen. Auf dem Weg raus aus der Stadt Kumamoto ins ländlichere Kyushu, fuhren wir durch die Kleinstadt Mifune, die für ihr Dinosauriermuseum bekannt ist. Das Museum beherbergt die größte Dinosaurierskelettsammlung auf Kyushu. Die „Dinosaur Evolution Grand Parade“ präsentiert 19 vollständige Skelette, so lebendig, als dass sie jederzeit zu erwachen
scheinen. Außerdem kann man viele Nachbildungen und wissenschaftlich aufbereiteten
Informationen zur Erdgeschichte bestaunen. Die Informationen waren wie
auch schon in anderen Museen großteils ausschließlich auf Japanisch,
aber dank moderner Technologie kann man sich mit Hilfe des Mobiltelefons
das Meiste in Echtzeit übersetzen lassen.
In der Region wurden zahlreiche Fossilien entdeckt – darunter Japans erster Fund der Zähne eines fleischfressenden Dinosauriers sowie andere Fossilien aus der obersten Kreidezeit. Die Gegend um Mifune ist geologisch bedeutsam – die so genannte Mifune-Formation enthält Fossilien sowohl aquatischer Arten, als auch von Dinosauriern und anderen Wirbeltieren und machte die Gegend zu einem Zentrum für Fossilienfunde.
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| Vor dem Eingang grüßt ein T-Rex. |
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| Museale Erklärungen auf Japanisch. |
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Die große Halle mit den rekonstrukierten Dinosaurierskeletten. |
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Kleine Menschen bestaunen kleine Nachbildungen von Urzeitechsen. |
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| Großer Mensch vor großem Dino-Skelett. |
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Am Ende der Ausstellung gab es noch eine Aufschlüsselung, wie es nach den Dinos weiterging bis zum Menschen. |
Besonders eindrucksvoll fand ich die oben bereits erwähnten detailgetreuen Rekonstruktionen verschiedener Dinosaurierarten. Den Kindern hatte es auch die Darstellung eines Dinosauriers angetan, der mit einem Bewegungssensor ausgestattet war und sobald man sich ihm näherte, erwachte er zum Leben, gab Geräusche von sich und versuchte nach einem zu schnappen - ein Riesenschreck beim ersten Mal und ein großer Spaß bei allen weiteren provozierten "Angriffsversuchen".