Donnerstag, 25. September 2025

Luftaufnahmen...

 ... von Dresden und Frankfurt gibt es heute zu sehen, die ich machte, als ich Ende August/ Anfang September dienstlich auf den Weg nach und von Italien war. 

Zeitiger Abflug in Dresden. 
Aus der Luft kann man die Dimensionen der
Baustelle noch besser abschätzen. 
Friedlich liegt sie da, die Landeshauptstadt am Morgen.
Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein! 
Ein verregneter Frankfurter Flughafen. 
Blick auf Offenbache und Frankfurt beim Rückflug.
In Dresden fast genau über meinem Zuhause. 

Wo genau mich meine Reise hinführte und was es da alles zu erleben gab, beginne ich euch im nächsten Eintrag zu berichten. 

Dienstag, 9. September 2025

Eine kleine (Spät-)Sommerpause...

 ... von den Japanberichten möchte ich heute verkünden, denn auch in Europa ist einiges passiert in den letzten Monaten. In Dresden wurden die letzten Reste der vergangenes Jahr eingestürzten Carolabrücke entfernt; im Dresdner Stadtzentrum wurde ein Riesenrad auf- und nach dem Stadtfest wieder abgebaut; Sachsen feierte seine neuen SchulanfängerInnen; die Freibad-/Grill- und Gartenbausaison hatte Hochkonjunktur und natürlich herrscht aktuell wieder Ernteüberschuss an Gurken, Tomaten, Äpfeln und Birnen. Hier also ein paar Eindrücke aus Sachsen während der letzten Wochen. 

Mitte Juni 2025 sind noch einige Züge der einge-
stürzten Carolabrücke in Dresden zu sehen. 
Anfang August sieht man nur noch die Baurampe
im Wasser. 
Sommerzeit ist Draußen- und Fahrradzeit. 
Gerade einmal zwei Wochen liegen zwischen diesen
leckeren Aufnahmen. 
Gurken und Tomaten haben wir seit Mitte Juli 
im Überfluss. Familie und Nachbarn freut es. 
Der Schulanfang im August war aufregend - auch,
wenn ich nicht das Schulanfangskind war, das 
im Mittelpunkt stand. 
Dieser Mann zog zum Dresdner Stadtfest mit einer
selbstgebauten Sänfte durch die Dresdner Altstadt
und machte so Geschichte erlebbar. 
Wir durften uns sogar in die Sänfte setzen und eine
Weile durch die Gegend kutschieren lassen. 
Dabei erklärte der Mann viel zur Historie von
Sänften und wie er dieses Modell nachgebaut hat.
Schön war auch das kostenfreie Konzert auf dem
Platz vor der Dresdner Sempteroper. 
Aufgabaut worden war das Riesenrad zwei
Monate vor dem Stadtfest und bot so den Sommer
lang die Möglichkeit die Stadt von oben zu betrachten.
Blick auf den Zwinger und...
... in den Sonnenuntergang.

Montag, 8. September 2025

Dinosaurier...

 ... sind ausgestorben aber zumindest die Skelette kann man noch in Museen bestaunen. Auf dem Weg raus aus der Stadt Kumamoto ins ländlichere Kyushu, fuhren wir durch die Kleinstadt Mifune, die für ihr Dinosauriermuseum bekannt ist. Das Museum beherbergt die größte Dinosaurierskelettsammlung auf Kyushu. Die „Dinosaur Evolution Grand Parade“ präsentiert 19 vollständige Skelette, so lebendig, als dass sie jederzeit zu erwachen scheinen. Außerdem kann man viele Nachbildungen und wissenschaftlich aufbereiteten Informationen zur Erdgeschichte bestaunen. Die Informationen waren wie auch schon in anderen Museen großteils ausschließlich auf Japanisch, aber dank moderner Technologie kann man sich mit Hilfe des Mobiltelefons das Meiste in Echtzeit übersetzen lassen.

In der Region wurden zahlreiche Fossilien entdeckt – darunter Japans erster Fund der Zähne eines fleischfressenden Dinosauriers sowie andere Fossilien aus der obersten Kreidezeit. Die Gegend um Mifune ist geologisch bedeutsam – die so genannte Mifune-Formation enthält Fossilien sowohl aquatischer Arten, als auch von Dinosauriern und anderen Wirbeltieren und machte die Gegend zu einem Zentrum für Fossilienfunde. 

Vor dem Eingang grüßt ein T-Rex.
Museale Erklärungen auf Japanisch.
Die große Halle mit den rekonstrukierten
Dinosaurierskeletten. 
Kleine Menschen bestaunen kleine Nachbildungen
von Urzeitechsen. 
Großer Mensch vor großem Dino-Skelett.
Am Ende der Ausstellung gab es noch 
eine Aufschlüsselung, wie es nach den
Dinos weiterging bis zum Menschen. 
Besonders eindrucksvoll fand ich die oben bereits erwähnten detailgetreuen Rekonstruktionen verschiedener Dinosaurierarten. Den Kindern hatte es auch die Darstellung eines Dinosauriers angetan, der mit einem Bewegungssensor ausgestattet war und sobald man sich ihm näherte, erwachte er zum Leben, gab Geräusche von sich und versuchte nach einem zu schnappen - ein Riesenschreck beim ersten Mal und ein großer Spaß bei allen weiteren provozierten "Angriffsversuchen".