... du warst da und erreichtest vor ein paar Tagen deinen offiziellen Höhepunkt. Du kamst leise und doch bestimmt, mit dem ersten Duft nach Gebäck und kalter Luft, mit Lichtern in Fenstern und dem Gefühl, dass die Tage kürzer, aber die Abende wärmer werden. Du hast Straßen und Plätze verwandelt, hast Menschen hinausgelockt – auf Weihnachtsmärkte groß und klein, modern und mittelalterlich, als Geheimtipp oder weltweit bekannt. Zwischen Holzbuden und Lichterketten mischten sich Musik und Stimmen, ein Bergmannsumzug zog vorbei, anderswo spielten Puppentheater für staunende Augen. Feuerkünstler ließen Funken tanzen, Fahrgeschäfte drehten ihre Runden, und überall lockten Essen und Schmuck – mal traditionell, mal verspielt, immer ein bisschen zu viel und genau deshalb so schön. Dresden und Chemnitz boten die Märkte, die wir dieses Jahr besuchten.
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Klar zu erkennen, auf welchem Weihnachtsmarkt wir hier waren. |
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Auf einen Mittelaltermarkt passt natürlich gut ein Feuerkünstler. |
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Neben Rittern dürfen auch Burgfräulein nicht fehlen. |
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Lichtinstallationen auf einer gemütlichen, nachbarschaftlich organisierten Adventsfeier. |
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Der Weihnachtsmann öffnet das erste Türchen des Adventskalenders auf dem 591. Dresdner Striezelmarkt. |
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Der Andrang zum Bergmannsumzug auf dem Dresdner Weihnachtsmarkt am vierten Advents- wochenende war rießig. |
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Es war der erste Bergmannsumzug durch Dresden nach 14 Jahren Pause. |
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| Ein Feuerkünstler am Augustusmarkt in Dresden. |
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Abwechslung und Innehalten vom sonst trubeligen Marktleben. |
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| Leider nicht unsere Heimfahrgelegenheit. |
Weihnachtszeit, du hast Briefe und Päckchen auf Reisen geschickt. Wichtelpost, sehnsüchtig erwartet, zog täglich bei uns ein. Kleine Umschläge mit großen Fantasien, die den Alltag ein Stück weiter weg rückten und die Vorfreude wachsen ließen.
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Ende November tauchte bei uns zu Hause wieder eine kleine Tür an der Wand auf. |
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| Wichtel Sami wohnte diese Weihnachtszeit bei uns. |
Weihnachtszeit, du stehst jedes Jahr auch für Märchen- und Theaterzeit. Geschichten von Gut und Böse, von Mut und Hoffnung, erzählt auf Bühnen und Eis, gelesen bei Kerzenschein oder gespielt vor vollen Reihen. Für einen Moment verschwimmen dabei Fantasie und Wirklichkeit.
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| Der gestiefelte Kater - auf Kufen beim Eismärchen. |
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Weihnachtliche Klänge aus einer Scheune heraus. |
Weihnachtszeit, in den Küchen hast du Mehlstaub hinterlassen und klebrige Finger an der Ofentür Wir haben gebacken, probiert, noch einmal probiert und Nachschub gebacken. In Fenstern wurde gelichtelt, Sterne aufgehängt, Räume mit warmem Schein gefüllt. Räucherkerzen glimmten vor sich hin. Ihr Duft lag schwer und vertraut in der Luft und machte aus Häusern ein Zuhause.
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| Hatten wir es am Ende doch etwas übertrieben? ;) |
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| Weihnachtsbaum in einer Bibliothek. |
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| Der dritte Advent. |
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In der Dresdner Altstadt leuchten immer wohlig warme Lichter entlang der Elbe. |
Weihnachtszeit, du bist mehr als ein Datum. Du bist ein Zustand. Ein Innehalten, ein Sammeln von Momenten, ein leises Versprechen. Vor ein paar Tagen erreichtest du deinen Höhepunkt – und auch wenn du bald wieder gehst, bleibt doch jedes Jahr etwas von dir zurück in unseren Herzen: Erinnerungen, Rituale und das wohlig warme Gefühl, dass du uns gibst, wenn wir mit unseren Liebsten im Lichterglanz um den Tannenbaum sitzen nachdem wir viel zu viel gegessen haben. Auch wenn mein Weihnachten dieses Jahr etwas ruhiger und einsamer war, als in den vergangenen Jahren, so hatte ich dennoch das Gefühl des Festes im Herzen.
Frohe Weihnachten und einen Guten Rutsch!
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Am Weihnachtsabend versammelt um den Baum. |
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Blick über Dresden. Frohes 2026! |