Freitag, 19. Dezember 2025

Anders als vor 6 Jahren...

 ... war unser diesjähriger Ausflug nach Hiddensee. Auch beim damalien Urlaub in Juliusruh auf Rügen unternahmen wir vom Breeger Hafen aus einen Tagesausflug auf die großteils autofreie deutsche Ostseeinsel im Westen von Rügen. Sie gehört zum Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft, was bedeutet, dass große Teile der Insel streng geschützt sind. Von meinem letzten Besuch hatte ich noch die angenehme Entschleunigung im Kopf, da man sich per Fahrrad, zu Fuß oder mit der Pferdekutsche, nicht aber mit dem Auto über die Insel bewegt. Nunja, in großen Teilen stimmt das zwar immer noch, aber bei unserem Besuch diesen Oktober sahen wir einige - zu viele - der motorisierten Ausnahmen. Transportautos, LKW mit Warenanlieferung und noch ein paar andere. Das hat die Stimmung mehr getrübt, als das wolkenverhangene Wetter dieses Jahr. Insgesamt fällt es einem im Urlaub auf Hiddensee dennoch leicht zu entschleunigen, was schon auf der Überfahrt mit dem Boot beginnt. Es war trüb und nieselig - aber das hielt mich nicht davon ab draußen auf dem Oberdeck zu sitzen und den Blick übers Meer zu genießen. Aufs Hochland liefen wir diesmal nicht, sondern machten die Runde etwas kleiner und die Pausen für Fischbrötchen etwas länger.

Steinige Grüße von Sötet Länneken, wie die Hiddenseer
ihre Insel nennen und was wohl Süßes Ländchen bedeutet.
Dieses Boot versprühte noch etwas mehr Charme, als
die moderne Fähre, mit der wir auf die Insel übersetzten.
Zu Fuß vom Hafen Vitte über den Deich nach Kloster.
Wenn ich solche Aufsteller sehe, möchte
mein inneres Kind ein Bild damit. 
Nicht alles mein Geschmack... 
Am Strand der Westküste waren diesmal nur wenige
Menschen unterwegs. 
Die Pferdekutsche als beliebtes Fortbewegungsmittel.
Im Nationalparkhaus gab es (kostenfrei) einige inter-
aktive Lernmöglichkeiten zu Flora und Fauna. 
Still hing sie da, die Schiffsglocke. 

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