... war heute aufgerufen worden und Millionen von Menschen an 4.500 Orten in über 150 Ländern überall auf der Welt folgten dem Aufruf. Allein in Deutschland gingen rund 1,4 Millionen Menschen in über 560 Orten auf die Straße. In Sachsen gab es in 13 Städten angemeldete Demonstrationen. In Leipzig brachte das rund 25.000, in Dresden 14.000 und in Chemnitz 1.500 Menschen auf die Straße.
Angelehnt an "Fridays for Future" sah man auch "Scientists for Future", "Parents for Future", "Developers for Future", "Entrepreneurs for Future" und andere. Auf den mitgebrachten, künstlerisch oft sehr liebevoll gestalteten Plakaten waren einige klassische und einige kreativ witzige Sprüche zu lesen wie "There is no PLANet B."
"Mit Abschalten ist nicht euer Gehirn gemeint."
"Macht ihr eure Hausaufgaben, dann machen wir unsere."
"Rettet Olaf." bzw. die Zeichnung eines Schneemanns und dazu die Frage: "Opa, was ist das?"
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In Dresden startete die Demonstration an zwei verschiedenen Orten
(hier Hbf), um sich später in Zentrumsnähe zu vereinigen. |
Weitere Pappschilder zierten Sprüche wie "Make love, not CO2"
"SUV zu Kuchenblechen"
"Fuck each other - not the planet."
"Kurzstreckenflüge nur für Insekten und Vögel"
"Ich bin so sauer, ich habe sogar ein Plakat gebastelt."
"Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Zukunft klaut."
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| DemonstrantInnen auf dem Neumarkt vor der Frauenkirche. |
Der Tag heute hat gezeigt, dass die Menschen sich mobilisieren lassen, wenn es um ihre Zukunft geht. Der Schwung darf jetzt jedoch nicht verpuffen, wenn wir wirklich etwas verändern wollen. Es war nicht der erste weltweite Klimastreiktag, aber der mit den bisher meisten Teilnehmern. Mit ein bisschen Hoffnung, wächst die Bewegung also weiter, aber wie sagte Greta Thunberg: "I don't want you to be hopeful. I want you to panic."