... hieß unser Ziel an einem sehr sonnigen, windstillen und verhältnismäßig warmen Tag Ende Oktober. Die knapp 17 Kilometer lange, fast autofreie Insel bot verschiedenen SchriftstellerInnen, SchauspielerInnen, TänzerInnen und anderen KünstlerInnen im Laufe der Jahre zumindest zeitweise Heimat und Inspiration. Heute zählt die Insel in den Sommermonaten täglich über 2.500 Tagestouristen zusätzlich zu den auf der Insel übernachtenden Urlaubern. Der Tourismus bildet für die rund 1.000 Einwohner der Insel entsprechend den Hauptwirtschaftsfaktor. Fährverbindungen auf die Insel gibt es ganzjährig von Schaprode auf Rügen und Stralsund. Wir setzten mit einem der letzten Schiffe dieses Jahr von Breege aus über und starteten somit mit einer reichlich einstündigen Bootsfahrt durch die Rügener Boddenlandschaft in den Tag.
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| Kaiserwetter früh am Morgen im Hafen von Breege. |
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| Auf dem Weg nach Hiddensee. |
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Bei bester Sicht zeichneten sich in der Ferne die Kirchen von
Stralsund deutlich über dem Wasser ab. |
Wir erreichten Hiddensee am Hauptort Vitte, hielten uns dort allerdings nicht lange auf. Als Tagestouristen hatten wir nur vier Stunden Aufenthaltszeit auf der Insel und die wollten wir nutzen, um das Hochland von Hiddensee zu erkunden. Als ich das erste Mal vom Hiddenseeer "Hochland" hörte, musste ich noch schmunzeln, doch mit Erhebungen von bis zu 72 Meter ü.N.N. darf man den nördlichen Teil der Insel schon rechtmäßig als solches bezeichnen. Zunächst führte uns jedoch ein flacher Weg auf einem Deich in den nördlich von Vitte gelegenen Ortsteil Kloster, benannt nach dem im 13. Jh. dort gegründeten Zisterzienserkloster.
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| Von Vitte nach Kloster. |
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| Ideales Ausflugswetter. |
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Ende Oktober kann man auf Hiddensee sicherlich mehr Ruhe
genießen, als im Hochsommer. |
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| Weidewirtschaft. |
Nach einer Mittagspause in Kloster stapften wir bergan bis zu einer Raststelle mit wunderschönem Blick über die Insel, die sich gen Süden vor uns erstreckte. Noch ein paar Meter weiter durch den Wald erreichten wir den Leuchtturm Dornbusch. Die Sicht war super und so konnten wir bis zur 55 Kilometer entfernten Steilküste von Dänemark schauen.
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| Blick nach Süden über Hiddensee. |
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| Ein perfekter Tag. |
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| Der Leuchtturm Dornbusch. |
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| Im Schatten des Leuchtturms. |
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| Ein bisschen Spaß muss sein. |
Bevor wir mit dem Boot von der kleinen Insel Hiddensee auf die große Insel Rügen fuhren, suchte ich noch ein paar Minuten Ruhe am Strand und fand diese auch.
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| Die alte Windmühle Vitte Hiddensee. |
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Am liebsten wäre ich ins Wasser gesprungen. Leider fuhr das Schiff
bereits viertel vier zurück, so dass nur Zeit für das Eintauchen
der Hand und der sehnsuchtsvolle Blick aufs Meer blieben. |
Hiddensee bietet Wandermöglichkeiten, Tiere, Meer, weichen weißen Sandtstrand und ganz viel Ruhe. Bereits der eine Tag hat auf mich sehr entschleunigend gewirkt. Ich weiß nicht, wie es im Hochsommer auf der Insel zugeht, aber unser Besuch hat auf jeden Fall Lust auf einen weiteren Besuch gemacht um das ggf. herauszufinden.
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| Rückfahrt von Hiddensee nach Breege auf Rügen. |