Dienstag, 31. Dezember 2019

Heimat...

... ist da, wo man sich zu Hause fühlt. Das Reisen um die Welt ist super interessant und spannend. Gleichzeitig ist es toll, wieder nach Hause zu kommen, besonders wenn Weihnachten vor der Tür steht. In der Vorweihnachtszeit gehören für mich die Besuche von sächsischen Weihnachtsmärkten zu dem Gefühl von Heimat. Dieses Jahr habe ich es auf die Weihnachtsmärkte in Zwickau, Chemnitz und Dresden geschafft.
Mittelalterweihnachtsmarkt im Stallhof des Dresdner Residenz-
schlosses. Im Hintergrund ist die Kuppel der Frauenkirche zu sehen.
Blick aus dem Kulturpalast auf den Dresdner Striezelmarkt.
Der Pflaumentoffel gehört zum Striezelmarkt wie die
Weihnachtsmärkte in die Adventszeit.
Der Zwickauer Dom St. Marien im Stadtzentrum.
Weihnachtsmarkt vor dem Zwickauer Rathaus.
Weihnachtsmarkt vor dem alten Chemnitzer Rathaus.
Mittlerweile ist Weihnachten vorbei, die Festtagsgans verputzt und der Verdauungsspaziergang absolviert. Silvester steht vor der Tür.
Spazieren in der alten Heimat.
Fernblick auf die Augustusburg.
Die Schönheit steckt auch im Detail.
Ein Bild von vor Weihnachten.
Ich wünsche allen LeserInnen des Blogs einen guten Rutsch und ein spannenendes, glückliches, gesundes und aufregendes Jahr 2020!

Dienstag, 19. November 2019

Fast den nördlichsten Punkt Rügens...

... stellt das Kap Arkona dar. Die in die Ostsee ragende Steilküste ist dort bis zu 43 Meter hoch. Es gibt zwei Leuchttürme und einen ebenfalls der Navigation von Seeleuten dienenden Peilturm, zudem Bunker aus NS- und DDR-Zeiten, Überreste einer slawischen Kultstätte und natürlich ganz viel Meer.
Wir besuchten das Kap an einem Nachmittag Ende Oktober nach der Umstellung auf Winterzeit, so dass es relativ zeitig bereits dunkel wurde. Der Sonnenuntergang am Kap Arkona tauchte die Gegend in wunderschön warmes Licht, welches in Kontrast zu den gefühlt eisigen Temperaturen stand.
Der Peilturm bei Sonnenuntergang.
Blick vom Peilturm auf die zwei Leuchttürme am Kap Arkona.
Kühl war es, aber die Aussicht nach 111 Stufen war es wert.
Wie schon im Frühjahr 2017, reiste Redhead auch diesmal wieder zu den im Nationalpark Jasmund gelegenen bekanntesten Kreidefelsen Rügens und zum ehemaligen KdF-Bad Prora.
Königstuhl und Prora
Wanderweg durch den Buchenwald des Nationalparks Jasmund.
Blick von der Victoria-Sicht. Links zu sehen ist der Königsstuhl.
Pilze entlang des Weges.
Am Königsstuhl hatte sich nach meiner Erinnerung nicht wirklich etwas geändert. In Prora unterdessen war die Sanierung und der Ausbau der Blöcke weiter vorangeschritten. Noch immer sind jedoch nicht alle Teile des mehrere Kilometer langen Kolosses saniert. Diesmal schaute ich mir auch die am nördlichen Ende liegenden Ruinen von Prora an, welche aus Sicherheitsgründen eingezäunt sind. Die Sowjetarmee hatte dort nach dem 2. Weltkrieg Sprengungen vorgenommen. Da ganz Prora heute unter Denkmalschutz steht, werden die Ruinen jedoch nicht abgerissen.
Abschnitt eines fertig sanierten Blocks.
Noch unsanierter Block im Nordteil. Ganz links ist der nördlichste
erhaltene und bereits fertig sanierte Teil zu sehen, in dem die
Jugendherberge untergebracht ist.
Die Ruinen von Prora ganz im Norden sind abgesperrt.
Trotz der Tagesausflüge blieb auch noch genügend Zeit die Umgebung unserer Ferienwohnung in Juliusruh, Breege zu erkunden und entlang der Schaabe an der Wasserkante zu spazieren. Die Ostsee bietet zu jeder Jahreszeit Spaß und Erholung. Das Meer zieht mich in den Bann und brachte auch kleine große Kinderaugen zum Staunen.
Der Park von Juliusruh in herbstlicher Tracht.
Ab ans Wasser.
Die Nehrung Schaabe zieht sich und bietet somit viel Platz
für Besucher am Strand.
Das Meer fasziniert jund und mitteljung. ;)
Am letzten Abend.

Montag, 11. November 2019

Hiddensee...

... hieß unser Ziel an einem sehr sonnigen, windstillen und verhältnismäßig warmen Tag Ende Oktober. Die knapp 17 Kilometer lange, fast autofreie Insel bot verschiedenen SchriftstellerInnen, SchauspielerInnen, TänzerInnen und anderen KünstlerInnen im Laufe der Jahre zumindest zeitweise Heimat und Inspiration. Heute zählt die Insel in den Sommermonaten täglich über 2.500 Tagestouristen zusätzlich zu den auf der Insel übernachtenden Urlaubern. Der Tourismus bildet für die rund 1.000 Einwohner der Insel entsprechend den Hauptwirtschaftsfaktor. Fährverbindungen auf die Insel gibt es ganzjährig von Schaprode auf Rügen und Stralsund. Wir setzten mit einem der letzten Schiffe dieses Jahr von Breege aus über und starteten somit mit einer reichlich einstündigen Bootsfahrt durch die Rügener Boddenlandschaft in den Tag.
Kaiserwetter früh am Morgen im Hafen von Breege.
Auf dem Weg nach Hiddensee.
Bei bester Sicht zeichneten sich in der Ferne die Kirchen von
Stralsund deutlich über dem Wasser ab.
Wir erreichten Hiddensee am Hauptort Vitte, hielten uns dort allerdings nicht lange auf. Als Tagestouristen hatten wir nur vier Stunden Aufenthaltszeit auf der Insel und die wollten wir nutzen, um das Hochland von Hiddensee zu erkunden. Als ich das erste Mal vom Hiddenseeer "Hochland" hörte, musste ich noch schmunzeln, doch mit Erhebungen von bis zu 72 Meter ü.N.N. darf man den nördlichen Teil der Insel schon rechtmäßig als solches bezeichnen. Zunächst führte uns jedoch ein flacher Weg auf einem Deich in den nördlich von Vitte gelegenen Ortsteil Kloster, benannt nach dem im 13. Jh. dort gegründeten Zisterzienserkloster.
Von Vitte nach Kloster.
Ideales Ausflugswetter.
Ende Oktober kann man auf Hiddensee sicherlich mehr Ruhe
genießen, als im Hochsommer.
Weidewirtschaft.
Nach einer Mittagspause in Kloster stapften wir bergan bis zu einer Raststelle mit wunderschönem Blick über die Insel, die sich gen Süden vor uns erstreckte. Noch ein paar Meter weiter durch den Wald erreichten wir den Leuchtturm Dornbusch. Die Sicht war super und so konnten wir bis zur 55 Kilometer entfernten Steilküste von Dänemark schauen. 
Blick nach Süden über Hiddensee.
Ein perfekter Tag.
Der Leuchtturm Dornbusch.
Im Schatten des Leuchtturms.
Ein bisschen Spaß muss sein.
Bevor wir mit dem Boot von der kleinen Insel Hiddensee auf die große Insel Rügen fuhren, suchte ich noch ein paar Minuten Ruhe am Strand und fand diese auch.
Die alte Windmühle Vitte Hiddensee.
Am liebsten wäre ich ins Wasser gesprungen. Leider fuhr das Schiff
bereits viertel vier zurück, so dass nur Zeit für das Eintauchen
der Hand und der sehnsuchtsvolle Blick aufs Meer blieben.
Hiddensee bietet Wandermöglichkeiten, Tiere, Meer, weichen weißen Sandtstrand und ganz viel Ruhe. Bereits der eine Tag hat auf mich sehr entschleunigend gewirkt. Ich weiß nicht, wie es im Hochsommer auf der Insel zugeht, aber unser Besuch hat auf jeden Fall Lust auf einen weiteren Besuch gemacht um das ggf. herauszufinden.
Rückfahrt von Hiddensee nach Breege auf Rügen.

Mittwoch, 23. Oktober 2019

Draußen ernten und wandern, drinnen fliegen...

... sind gute Beschäftigungen im Herbst. Die meisten der vergangenen Wochen waren golden - sonnig und warm. Vor dem ersten Bodenfrost ernteten wir Kürbisse, Zucchini, Kartoffeln, Topinambur, Rote Beete und andere Gartenerzeugnisse. Gärtnern macht Freude, da man unmittelbar sieht, welche Früchte die eigene Arbeit trägt. Ausgedehnte Spaziergänge im goldenen Herbst kamen dabei jedoch auch nicht zu kurz.
Der Großteil der diesjährigen Kürbisernte. Das Meiste davon
ist bereits wieder vernichtet.
Spätsommer/ Frühherbst im Großen Garten Dresden.
Zudem löste ich zwei Gutscheine ein, die mich beide in gewisser Weise abheben liesen. Der erste Gutschein führte mich in einen Trampolinpark, wie es sie seit einigen Jahren in ganz Deutschland gibt. Die Namen für die Hallen schwanken zwischen Deutsch (z,B. Sprungraum, Sprungbude) und Englisch (AirHop, HiFly, JumpHouse, Jump'nFly, Superfly) und versprechen meist Spaß und Freiheit. Spaß hatte ich auch ganz definitiv. Zudem ist das Trampolinspringen eine super Möglichkeit, um schnell ins Schwitzen zu kommen. Da es verschiedene Trampolins, sowie Hindernisparcous, Schaumstoffgruben, zusätzliche Angebote wie Ninja-Warrior-Parcour, Boulderwand oder Trapez gab, wurde mir in den zwei Stunden vor Ort auch nicht langweilig. Für jeden, der es auch mal ausprobieren möchte: klare Empfehlung. Kalkuliert nur ein, dass ihr bei erreichter Volljährigkeit ganz klar zum älteren Semester zählen werdet und informiert euch am Besten vor dem Besuch der Trampolinhalle, ob ihr vor Ort duschen könnt. In der, in der ich war, gab es trotz nicht ganz niedrigen Eintrittspreisen (ist wohl meistens der Fall) keine Möglichkeit zum Duschen, was ich aufgrund des oben erwähnten schnellen Schwitzens richtig schlecht finde und weshalb ich nicht wiederkommen werde.
Eine große Trampolinanlage zum Austoben für Klein und Groß.
Ein Foto, welches das Werbeversprechen zu "fliegen" bestätigt.
Der zweite Gutschein brachte mich ins Cockpit eines A320. Auf dem Pilotensitz flog ich nach einigen Minuten Einweisung eine kleine Platzrunde entlang der Ostküste der portugisischen Atlantikinsel Madeira. Dabei blieb ich allerdings die ganze Zeit am Boden. Flugsimulatoren machen es möglich.
Unterwegs zur Startbahn auf Madeira kurz vor dem Abflug.
Letztes Wochenende ging es dann noch einmal auf Schusters Rappen hinaus in die Sächsische Schweiz. Von Hohnstein aus spazier-wanderten wir die Brandstraße entlang bis zur Brandaussicht. Die Strecke ist barrierefrei, hin und zurück nur etwa 6 km lang und weißt kaum Höhenmeter auf. Trotz dieser geringen Anforderungen, wird man an der Brandaussicht mit einem tollen Fernblick ins Polenztal und in die vordere und hintere Sächsische Schweiz belohnt.
Blick auf das Schloss in Hohnstein.
Etwas diesiger Blick von der Brandaussicht auf die
Vordere und Hintere Sächsische Schweiz.
Unweit der Brandaussicht in der sächsischen Schweiz.
Der Himmel war nicht so klar, wie er hätte sein können, aber ausreichend, um den Lilienstein und einige andere markante Punkte zu erkennen. Zudem bot nicht nur der Blick in die Ferne Dinge zum Entdecken, sondern auch genauere Blicke entlang des durch den Wald führenden Wanderwegs.
Herbstwald.
Fleißige Ameisen im Wald.
Nicht alle Pilze waren schon eingesammelt.