Samstag, 11. April 2015

Schlösser, Ostereier und Binnenleuchttürme...

Ostereier am Busch und durch
den Wind hinabgeschleuderte.
... gehörten dieses Jahr zu meinen Ostereindrücken. Nach dem Sturmtief Niklas und dem weiß verschneiten Gründonnerstag meinte es der Sonnengott doch noch gut mit uns über das lange Wochenende und schickte viele warme Strahlen zu uns. Vom Eise befreit waren Strom und Bäche, durch des Frühlings holden, belebenden Blick. Im Tale grünte Hoffungsglück und der alte Winter, in seiner Schwäche, zog sich zurück.
Zugfahrt mit einer richtigen Dampflok.
Das hat Flair.
So brachen wir am Ostersonntag auch zu einem ausführlicherem Osterspaziergang auf, wobei wir eine Richtung des Weges nicht zu Fuß, sondern per Schmalspurbahn zurücklegten. Und so tuckerten wir mit dem Ostersonderzug der Lößnitzgrundbahn bis zum Großteich unweit von Schloss Moritzburg.
Ehe wir jedoch zum Schloss gingen, spazierten wir entlang der Teiche, auf denen einer der Auguste (Das Schloss hat seine heutige Gestalt von August dem Starken, die Küstenlandschaft geht wohl aber auf Friedrich August III zurück.)  in seinem Spieltrieb auch gern mal Seeschlachten inszenierte. In Ermangelung eines großen Meeres, schuf er sich maritimes Flair auf den Teichen vor der Haustür indem er unter anderem einen Leuchtturm bauen ließ.
Eine künstlich maritime Kulisse für Naumachien.
Der zweitälteste Binnenleuchtturm Deutschlands.
Durch die Fasanerie vorbei am Fasanenschlösschen und durch die weitläufige Gartenanlage kamen wir schließlich zum bekannten Jagd- und Barockschloss von Moritzburg, wo wir uns stärkten, ehe es per Pedes zurück nach Radebeul ging, um dort am Nachmittag noch ein paar Osternester zu suchen. Entsprechend zufrieden jauchzten  Groß und Klein - genauso sollte es sein.
Das Schloss, wie man es von Postkarten kennt.
Ein fleißiger Osterhase brachte Süßes und Gesundes.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen