... bis zur Mündung ins Meer haben wir bei unserer Kroatienreise den Fluss Krka begleitet. Aufmerksam geworden bin ich bei unserer Reiseplanung auf die Krka, da große Teile des Flusses und des angrenzenden Gebiets einen der acht Nationalparks Kroatiens formen. Als Highlights werden die sieben Wasserfallstufen entlang des Flusses beworben: Bilusica Buk, Brljan, Manojlovac (der Höhste), Rosnjak (der Kleinste), Miljacka slap, Roški slap und Skradinski Buk (der Bekannteste und mit Abstand Touristischste) sowie zwei Kloster (Krka und Visovac) und einige historische Stätten. Vier der Wasserfälle, ein Kloster und ein paar der historischen Stätten haben wir gesehen. Doch bevor wir zu den Wasserfällen, Schluchten und Klöstern entlang des 75km langen Flusses kommen, beginnen wir an der Quelle der Krka bei Knin.
Der Krčić Fluss fällt am Rande von Knin als Topoljski buk direkt in die Krka Quelle - zumindest im Frühjahr. Zum Ende des Sommers war der Fluss jedoch ausgetrocknet und nur die Klippe war zu sehen, über die das Wasser des Flusses sonst 22 Meter in die Tiefe stürzt. Dadurch lag die Quelle Großteils ruhig und klar da. Das Quellwasser ist kalt - ähnlich, wie es auch beim Quellwasser der Cetina am Auge Kroatiens war.
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Im Frühjahr sicherlich ein schöner Fotorahmen mit Wasserfall. Im spätsommer ein Fotorahmen mit Felsen darin.
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Die Quelle der Krka. Wasser der Krčić stürzt gerade keins hinein.
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Wir folgten dem Fluss von der Quelle die ersten Meter entlang und später sahen wir ihn auch am Fuße der Festung von Knin. Bei einem Reitausflug trank mein Pferd an einer gut zugänglichen Stelle aus dem Fluss. Das Wasser hat Trinkwasserqualität.
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Steine im Wasser haben etwas magisches.
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Die Krka am Fuße der Festung von Knin.
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Mein Pferd konnte ich auch nicht vom Fluss fern halten.
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Den ersten Wasserfall, den wir von einem Parkplatz entlang der Straße aus betrachteten war Brljan. Der Fluss hat sich verglichen mit der umliegenden Landschaft bereits tief ins Karstgestein eingegraben, doch das Flusstal ist noch relativ breit. Der nur knapp zwei Kilometer flussabwärts gelegene Wasserfall Rosnjak hingegen liegt tief eingebettet in einem relativ engen Canyon. Als wir von Süden auf den Wasserfall blickten sahen wir nicht nur das Dinarische Gebirge im Hintergrund, sondern auf der Hochebene auch den Doppelbogen von Burnum. Burnum ist eine archäologische Stätte, an der unter anderem ein altes Amphitheater ausgegraben wurde und eben diese Bögen, die wohl zum Gebäude des Militärkommandanten gehörten. Wir lernten viel darüber im Eco-Campus Krka - einem sehr zu empfehlenden neuen Museumskomplex hoch oben am Rande der Krka Schlucht.
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Blick auf den Bljan Wasserfall. Das war unser erster Blick auf die Krka direkt am Anreisetag.
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Versteckt im Canyon befindet sich der...
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... Wasserfall Rosnjak, der Kleinste der sieben Wasserfälle.
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Gut zu sehen sind die Steinbögen in der Ferne.
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Der Eco-Campus besteht aus drei Häusern mit thematisch unterschiedlichen Museen und einem weiten Außengelände, mit weiteren Erklärungen und auch einem Spielplatz für die Kinder. Die Häuser und einzelnen Etagen sind thematisch geordnet. Es gibt Erklärungen und Anschauungsobjekte zu Flora und Fauna, zum Karstgebiet, zur Besiedlung von Urmenschen, die in Höhlen lebten; zu den Römern, die der Gegend ihren Stempel aufdrückten. In jedem Bereich gibt es auch viele interaktive Elemente, so dass auch Kinder ihren Spaß haben. Mehr als drei Wochen nach unserem Besuch des Eco-Campus meinte mein kleiner Sohn, dass eine selbstgebastelte Kastanienschlange mit etwas Spitzem am Kopf aussehen würde wie eine Hornviper. Die Hornviper ist die giftigste in Kroatien vorkommende Schlange. Eine Nachbildung wurde im Museum gezeigt - und scheint Eindruck hinterlassen zu haben. Der Eintritt in den Museumskomplex ist im Eintritt des Krka Nationalparks enthalten. Für einen Tag im Krka Nationalpark werden 2024 vierzig Euro fällig. Wir waren mehrere Tage entlang der Krka unterwegs. Gut, dass ich mich vorher informiert hatte, dass man für sechzig Euro dem "Freunde der Krka Club" beitreten kann, was im Grunde einer Jahreskarte entspricht. So konnten wir mit den Kindern langsam reisen und mussten nicht ständig wieder neuen Eintritt bezahlen, denn was die Kontrolle bzw. das Kassieren dessen angeht, waren die Kroaten sehr hinterher.
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Den Römern entkommt man nirgends.
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Eins der Häuser des Eco-Campus war besonders auf Kinder ausgelegt. So konnte man bspw. mit Stempeln verschiedene Fußspuren von Tieren zuordnen.
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Viel Spaß hatten wir auch bei der digitalen Ver- kleidung als Kämpfer, Bürger oder Gladiatoren.
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Der heutige Bericht von der Krka soll hoch über dem nächsten Wasserfall Roški slap enden. Der Canyon weitet sich kurz vor Roški slap. Hoch über dem Fluss hat man im Felsen eine Höhle entdeckt, die Oziđana pećina Höhle. Archäologen wollen nachgewiesen haben, dass bereits 5.000 vor Christus Menschen in der Jungsteinzeit in dieser Höhle gelebt haben. Vom Fluss aus erreicht man die Höhle über 517 Stufen, die sich eng an die Felswand schmiegen. Kurz vor der Höhle gibt es einen tollen Aussichtspunkt, von dem man flussauf- wie -abwärts schauen kann. Über alles, was sich von Roški slap flussabwärts erstreckt, berichte ich im nächsten Blogeintrag.
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| Die Krka kurz vor Roški slap. |
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Der Eingang zu einer Höhle, die seit der Jungstein- zeit von Menschen bewohnt worden ist.
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Junge Menschen aus der heutigen Zeit auf Entdeckungstour in der Höhle.
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| Blick flussabwärts gen Roški slap. |
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