... habe ich euch bereits vorgestellt. Wir sind im letzten Blogeintrag von der Quelle bis Roški slap gereist und heute soll es von Roški slap weitergehen bis zur Mündung in die Adria. Je weiter wir uns flussabwärts bewegten, desto mehr Touristen wurden es im Nationalpark. An Roški slap war es noch erträglich. Am bekanntesten Teil, Skradinski Buk, fühlte ich mich unwohl ob der vielen Menschen.
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Diese Karte im Kloster Visovac gibt einen guten Überblick über den unteren Flusslauf der Krka.
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Roški slap ist bereits auf einige Touristen ausgelegt. Es gibt zwei Brücken über den Fluss und gut angelegte Wege an den Seiten, so dass man einen entspannten Rundkurs laufen kann. Sowohl oberhalb, als auch unterhalb des mehrstufigen Wasserfallareals kann man eine Bootstour machen. Bootstouren sind toll. Früher genoss ich primär den Wind, der mir um die Nase weht, wenn ich vorn am Bug stehe. Heute genieße ich auch, dass niemand mit kurzen Beinen sich beschwert, dass er oder sie nicht mehr laufen könne. ^^
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| Eine der Brücken über die Krka am Roški slap. |
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Redhead mit Backpack.
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Auch hier war das Wasser noch wunderbar klar.
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Schattige Plätzchen zum Verweilen und Entspannen.
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Wir entschieden uns für eine Bootstour flussabwärts bis zum
Kloster Visovac, welches auf einer kleinen Insel mitten im Fluss
errichtet wurde. Das Kloster hatten wir bereits von oben gesehen, da
unsere aktuelle Unterkunft nur zwei Minuten von diesem Aussichtpunkt
entfernt war. Das Kloster selbst war für uns nichts Besonderes. Der Ausflug selbst aber sehr schön. Besonders gefallen hatte mir, als der Kapitän unser Boot zu Beginn der Tour fast bis in den Wasserfall hinein fuhr. Wir waren auf jeden Fall nah genug, um durch Sprühnebel und Gischt des Wasserfalls beregnet zu werden.
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Früh kurz nach acht am Aussichtspunkt über die Krka mit dem Kloster Visovac.
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Zurück zum Auto, damit wir zu Roški slap fahren konnten.
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Blick auf Roški slap vom Anlegesteg aus und...
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... kurz bevor der Sprühnebel mich die Kamera wegpacken ließ.
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Einmal durch eine schmale Stelle und dann...
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... öffnete sich ein weiter See. Es fühlte sich nicht an, als wäre man auf einem Fluss.
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Visovac wurde erstmals im 14. Jhd. erwähnt. Das Kloster wurde im 16. Jhd. erbaut.
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In einer kleinen Ausstellung war das kleinste Buch der Welt ausgestellt - gedruckt in Mainz.
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Warten auf das Boot für die Rückfahrt.
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Abends noch ein letzter Blick auf Visovac beim Sonnenuntergang.
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Unseren letzten Tag im Krka Nationalpark hatten wir für den Bereich des letzten Wasserfalls aufgehoben, wobei "Wasserfall" es nicht ganz trifft. Bei Skradinski buk kaskadiert die Krka über 48 Meter in die Tiefe. Es ist wohl Europas größtes Travertin-Kaskadensystem. Falls ihr nicht wisst, was Travertin bedeutet: Ich musste es auch nachschauen. Travertin ist ein poröser, kalkhaltiger Naturstein, der durch die Ablagerung von gelöstem Calciumcarbonat entsteht.
Um es kurz zu machen, bei Skradinski buk fällt das Wasser über viele Stufen jeweils unterschiedlich hoch nach unten. Dabei fließt der Fluss mal über steile Klippen, mal schlängelt er sich zwischen Bäumen und Schilf hindurch. Mittendrin schwimmen Fische - und drängen sich Menschenmassen. Bereits am Parkplatz ließ sich die Art des Besuchs erahnen. Der Parkplatz ist - sinnvoller Weise - oben auf dem Plateau, so dass genug Platz für all die Automassen ist. Nationalparkbusse fahren die Besucher dann auf einer Serpentinenstraße hinab auf das Niveau des Flusses. Holzstege und Brücken leiten die Besucher durch die an sich sehr schöne Landschaft. Nur fand ich es schwierig die Landschaft zu genießen mit all den Menschen. Bei den Fotos achtete ich auf Winkel und Momente, an denen nicht so viele Menschen im Bild waren - ...
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... es sei denn, ich wollte mal ein realistisches Gefühl des Besuchs vermitteln. Mit den vielen Menschen kamen die Probleme, die viele Menschen meistens mit sich bringen: Souvenirshops und andere Möglichkeiten Geld auszugeben sowie achtlos weggeschmissene Zigarettenstummel und anderer Müll. Der obere Flusslauf der Krka hatte mir besser gefallen.
Von Skradinski Buk fließt der Fluss weiter dem Meer entgegen, vorbei am Ort Skradin hinein in den Prokljan See, der eigentlich kein See sondern eine große Bucht ist, da er durch den Kanal Sv. Ante mit der Adria verbunden ist. Folgt man dem Kanal Sv. Ante bzw. der Krka weiter, erreicht man Šibenik und schließlich das offene Meer. Damit endet unsere Reise entlang der Krka. Wir sind am Meer angekommen.
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Von Skradinski Buk fließt die Krka weiter gen Adria.
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Im Kanal Sv. Ante ist der Fluss mit dem vereinigten Meerwasser bereits sehr breit.
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Blick von Šibenik auf die Šibenski Brücke.
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