Sonntag, 29. September 2024

Erntedankfest...

 ... bei uns auf der Straße fand wie jedes Jahr im September statt. Zeit also auch mein digitales Erntedankfest zu veranstalten.

Da sitzt die Kürbiskönigin.
Die ganz gesunde Fraktion: rote Beete
und Topinambur.
Viel Arbeit beim Pflücken wird durch ein besonderes
Aroma beim Snacken der Wildtomaten belohnt.
Birnen vom eigenen und einem Baum entlang
der Straße.
Leider hatten wir dieses Jahr nur sehr wenige Birnen am unserem Baum (und durch den starken Frost Ende April keine einzige Kirsche oder Pflaume. Unsere wenigen Äpfel wurden von Ameisen und Vögeln verspeist.) Ich freute mich daher, als ich innerhalb von wenigen Minuten zum Nulltarif an viele Kilo sehr schmackhafter Birnen direkt vor unserer Haustür kam. Wobei ich mich über den Grund des unverhofften Segens nicht freute und wirklich Nulltarif war es auch nicht. Im Endeffekt bezahlte jedeR DresdnerIn dafür und eigentlich waren alle Birnen, die ich sammelte, für den Müll gedacht. Direkt an der Straße stehen bei uns ein paar Birnenbäume. Die Stadt beauftragt externe Firmen, die (bei Bedarf mit einer Hebebühne) die Birnen abschlagen und dann abtransportieren - als Biomüll. Dafür importieren wir dann wieder Birnen aus Südafrika, die in den Supermarktregalen landen. Als ich zwei Arbeiter durch unser Küchenfenster am Birnenbaum sah, lief ich schnell mit einem Eimer zu ihnen und fragte, ob ich ein paar der Birnen haben könne. Sie zuckten mit den Schultern und bejahten. Wäre sonst ohnehin nur Müll. Ich sammelte also einen Eimer voll auf und rettete so einige der saftigen Früchte mit idealer Ökobilanz. Traurig, dass so viele lokale Früchte auf dem Müll landen. Wir können noch viel tun, um die Ressourcen unserer Erde zu schonen! 
Eine kleine neue Salbeipflanze...
Auch einige meiner Kräuter wucherten. Eingefroren
oder getrocknet schmecke ich auch im Winter noch
das Aroma aus meinem Garten.
Gelingen jedes Jahr: Kürbis und Zucchini.
Nach getaner Ernte entspannt am Feuer sitzen.
Orange und saftig. Reif für die Suppe.
Manchmal kommt es gar nicht so sehr auf das
"was" es zu essen gibt, sondern mehr auf das
"wie" ist es angerichtet an.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen