... hat was zu erzählen und das gilt nicht nur von der Reisedestination selbst, nein auch auf dem Weg zu einem bestimmten Ziel und zurück gibt es einiges zu entdecken, wenn man nur die Augen offenhält. Ich flog ab-an Berlin. Für mich war es die erste Nutzung des mittlerweile fast vier Jahre geöffneten Hauptstadtflughafens BER und mein erster Flug seit sechs Jahren. Alles in allem kam ich hervorragend klar. Das Prinzip des Fliegens hatte sich nicht geändert, aber ein paar kleine Dinge waren doch anders, bspw., dass ich komplett ohne menschliche Interaktion eincheckte und meinen Koffer aufgab. Das einchecken ging früher auch schon online, aber dass man das Gepäck selbst scannt und aufgibt war mir neu. Es funktionierte problemlos und effizient. Der futuristische Reinigungsroboter hinter der Sicherheitskontrolle hingegen wirkte mehr wie ein Marketinggag. Auf meinem Hinflug fuhr er stets gegen ein Hinderniss und blieb dort hängen. Von Zeit zu Zeit sagte eine Computerstimme "Sie stehen im Weg!". Bei meiner Rückankunft sah ich den Roboter nur kurz. Irgendjemand hatte ihm einen großen PostIt gut sichtbar drauf geklebt, auf dem Stand "Kein Spielzeug!". So charmant.
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| Impressionen vom Hauptstadtflughafen BER: noch zu optimierender Reinigungsroboter, Kofferabgabe in Eigenregie und Ampelmännchen. |
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| Der Sonne entgegen. |
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| Propellermaschinen haben mehr Charme und eine höhere Lautstärke. |
Ansonsten versprühen unterschiedliche Flughäfen trotz einer gewissen Standardisierung natürlich unterschiedliches Flair. Am BER gab es Ampelmännchen und den Berliner Fernsehturm. In Bergen begrüßte mich ein riesiger Smash!-Aufsteller als Werbung für die klassische Süßigkeit der Nidarschokoladenfabrik, die ich 2012 in Trondheim besuchen konnte. Eine besondere Begegnung hatte ich beim Transit in Kopenhagen. Dort sah ich am Gate für den nächsten Flug jemanden friedlich dösend, den ich nicht im Wartebereich eines Flughafens erwartet hätte: eine Katze!
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| Willkommen in Norwegen! Smash! |
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| Die Katze wartete in Kopenhagen gechillt auf das Boarding. |
Nicht nur Flughäfen selbst geben einem mehr oder weniger subtil unterschiedliche Hinweise, je nachdem, wo man ist in der Welt, sondern natürlich auch der Blick aus dem Fenster. Der Blick aus dem Fenster auf unterschiedliche Landschaften ist es, was mir am Fliegen am meisten gefällt. Daher buche ich wann immer möglich einen Fenstersitz. Die Reise ist das Ziel.
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| Norwegische Küstenlandschaft. |
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| Flaches Land in Brandenburg. |
Abschließen möchte ich meine Reisebeobachtungen mich einer Rutsche entlang meiner Zugfahrt von Bergen nach Voss. In Stanghelle erblickte ich aus dem Zugfenster eine Rutsche, die Kindheitsträume wahr werden ließe. Direkt am Meer war eine Rutsche angebracht, welche die rutschende Person direkt in den Fjord katapultieren würde. Bei den norwegischen Temperaturen stelle ich mir das als eine gute Variante vor, um früh richtig schnell wach zu werden und tagsüber im Sommer kann ich mich als kleines Kind sehen, welches unermüdlich den Weg zur Rutsche hinauf läuft, um dann dem Wasser entgegen zu saußen und mit einem großen 'Platsch' im Fjord zu landen.
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| Die Rutsche eines wahrgewordenen Kindheits- traums in Stanghelle. |
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Norwegen, es war schön. Danke! |

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