... kurz vor Vossevangen macht definitiv gaudi! In den letzten Blogeinträgen berichtete ich von meiner verregneten Kayaktour im Fjord und dem Regen in Voss allgemein, der mich bspw. auf dem Berg einholte. Es hatte auch noch die gesamte Nacht geregnet und tat selbiges, als ich für die Rafting Tour Samstag Morgen dreiviertel zehn wieder bei dem Tourenanbieter Outdoor Norway aufschlug. Für das Raften selbst war mir das Wetter relativ gleich. Ich würde so oder so nass werden. Durch den Dauerregen war es jedoch noch etwas weiter abgekühlt und bei nur 11°C Lufttemperatur bekamen wir für den Torso eine Extraschicht Neopren.
Wir waren an dem Morgen eine Gruppe von 13 Gästen und zwei Bootsführern, die beide aus Neuseeland kamen und für die Saison in Norwegen arbeiteten. Nachdem wir uns alle an der Basis umgezogen hatten, fuhren wir mit zwei Autos und den Booten ca. 15 Minuten zu einem Parkplatz nahe dem Startplatz der Tour, dem Bjorkemoen Badeplatz. Normalerweise ist dies nicht der Startpunkt der Raftingtour. Normalerweise befindet dieser sich weiter flussaufwärts. Allerdings hatte es so viel geregnet, dass der Touranbieter aus Sicherheitsgründen einen anderen Flussabschnitt des Raundal Flusses für die Tour Samstag Morgen ausgewählt hatte. Daran bekam ich mit, dass es nicht nur meinem Touri-Eindruck nach verregnet war, sondern wohl tatsächlich ein paar ungewöhnlich nasse Tage waren. Am Donnerstag betrug die Wasserdurchflussmenge des Flusses wohl noch 9m³/s. Freitag kurz nach dem Mittag war mein Guide vom Kajaken froh, dass die Wassermenge wieder auf 23m³/s angestiegen war, da der Wasserstand schon sehr niedrig gewesen sei. Samstag Morgen donnerten dann 160m³ Wasser pro Sekunde den Fluss hinab und als wir unsere Raftingtour drei Stunden später komplett durchnässt aber glücklich wieder an der Basis beendeten, waren es 190m³/s. Der Guide umschrieb es so: pro Stunde ein zusätzlicher Babyelefant pro Sekunde, der sich durch den Fuss wälzt. Die Nachmittagstour wurde abgesagt, da 250m³/s überschritten waren. Gut, dass ich (aus mir unbekannten Gründen) von Nachmittag auf Vormittag umgebucht worden war!
Wie war nun aber das Raften selbst? Cool! Und nass. Als wir am Startpunkt angekommen waren, mussten wir und die Boote bei stetigem Regen noch ein paar Meter durch den Wald zum Fluss, wo es zunächst eine sehr witzige Sicherheitseinführung gab. Manche Menschen sind zum Tourenführer geboren! Anschließend hüpften wir in die Boote. Ich saß im ersten Durchgang im zweiten Boot in der zweiten Reihe. Durch den angepassten Einstiegsplatz auf den Fluss fuhren wir zwei Runden zu je ca. 30 Minuten statt einer Stunde am Stück auf dem Wasser. In der zweiten Runde setzte ich mich ganz nach vorn. Da bekommt man noch ein bisschen mehr Action mit. Insgesamt ist der Touranbieter sehr auf Sicherheit bedacht. Es gab einige lustige Abschnitte, immer wieder unterbrochen durch ruhigere Fahrten auf dem Fluss. Der wildeste Flussabschnitt war tatsächlich direkt an der Einstiegsstelle, weshalb es auch dort war, dass bei unserer ersten Runde direkt zwei Personen über Bord gingen. Wir hatten sie aber auch schnell wieder im Boot.
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Zunächst mussten die Schlauchboote abgeladen werden...
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... dann ging es eine kurze Strecke über sehr nassen Waldboden...
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... bis zu einer relativen ruhigen Stelle am Rand, um die Boote ins Wasser zu lassen. Im Grunde standen wir noch immer zwischen Bäumen. Der Fluss war einfach sehr breit geworden.
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Immer wieder gab es eher ruhige Flussabschnitte.
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Besonders Spaß machte aber natürlich das White Water Rafting. |
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Hier die Perspektive aus dem Boot heraus.
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Es blieb kein Auge oder sonstiges Körperteil trocken.
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Es machte so viel Gaudi!
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Ein Paddel-High-Five nach einem schwierigen Abschnitt.
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Der Ausstieg erfolgte auf sehr ruhigem Wasser kurz vor dem Kraftwerk Palmafossen.
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Normalerweise sieht man hier auch Fischtreppen für Lachse. Die waren während meines Besuchs jedoch unter den Wassermassen versteckt.
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