... stellt im Dresdner Umland eine hübsche Kulisse zum Heiraten dar. Im August waren wir zu einer freien Trauung unter freiem Himmel zwischen Fasanenschlösschen, Marcolinihaus und Leuchtturm eingeladen. Von dem knapp 22 Meter hohen Binnenleuchtturm, welcher im 18. Jahrhundert als Kulisse für nachgestellte Seeschlachten auf dem künstlich angelegten Teich diente, berichtete ich bereits zu meinem ersten Besuch 2015. Damals hatte ich jedoch keine Gelegenheit den Leuchtturm oder das Fasanenschlösschen oder das Marcolinihaus von innen zu betrachten. Diesmal bot sich die Gelegenheit dafür. Der Leuchtturm selbst ist unspektakulär von innen. Das Fasanenschlösschen, in dessen Obergeschoss man in kleiner Runde ebenfalls getraut werden kann, hingegen beeindruckt von Innen mit verschiedenen aufwändig restaurierten Räumen, die vor allem durch unterschiedliche und sehr arbeitsintensive Tapeten Eindruck bei mir hinterlassen haben. Es gab bestickte Seidentapeten, Tapeten aus geflochtenem Stroh und das Schlafzimmer mit Blick auf den Teich war mit Tapeten aus bunten Vogelfedern ausgekleidet. Fotos waren leider nicht gestattet. Für die Führung durchs Fasanenschlösschen mussten wir Filzpantoffeln über unsere Schuhe ziehen und uns weiße Baumwollhandschuhe überstreifen, um die historischen Artefakte nicht mit dreckigen Fettfingern zu berühren. Im 250 Jahre alten Marcolinihaus waren die Regeln nicht so strikt. Dieses wird seit 18 Jahren von einem Gastronomen schrittweise saniert und kann für Feierlichkeiten gemietet oder das Café bei einem Spaziergang durch die Moritzburger Landschaft einfach so besucht werden.
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| Mole zum Leuchtturm. |
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| Fasanenschlösschen. |
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| Blicke ins Marcolinihaus. |
| Teichbewohner. |
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| Schickes Panorama. |
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