... sollte es werden. Am Ende verließ ich das Pflegeheim 12:30 Uhr und kam erst acht Stunden später wieder zurück. Wenn man mit einigen der Leute unterwegs ist, mit denen man die Woche zuvor 60 km gewandert ist, sollte man wohl nicht auf kurze Spaziergänge spekulieren...
Während fast die gesamte Etage im Pflegeheim dieses Wochenende auf einem Cabin Trip zu sein scheint, wollten wir es dieses Wochenende ruhiger angehen lassen. Um das teils sonnige, teils bewölkte aber auf jeden Fall trockene Trondheim-Wetter auszunutzen schlug ich einen Ausflug zur
Studenterhytta in Bymarka vor. Dort gibt es jeden Samstag um 15:30 Uhr Erbsensuppe und Eierkuchen all you can eat für 60 NOK (gut 8€).
Auf der Karte habe ich euch die grobe Route eingezeichnet. Da ich nach wie vor keine Buskarte, aber mein Fahrrad und zwei gesunde Beine habe, legte ich den Weg vom Pflegeheim bis zur Grenze Stadt - Wald auf den zwei Rädern via Muskelkraft zurück. Auf der Karte sieht man auch sehr gut den Fluss Nidelva, der sich durch Trondheim schlängelt und den ich nicht so richtig mag. Ihr fragt, warum ich ihn nicht mag? Dann stelle ich folgende Gegenfrage: Auf welcher Höhenlage liegt ein Fluss im Vergleich zum ihn umgebenden Terrain? Richtig, normalerweise hat sich ein Fluss in das ihn umgebende Gebiet eingegraben und fließt im Tal entlang. Das heißt, das erste Stück meines Weges bis zum Fluss rollte ich hauptsächlich entspannt den Berg nach unten, um ihn auf der anderen Seite wieder schweißtreibend emporzuklettern. Pure Energieverschwendung.
13:30 Uhr traf ich mich mit meinen zwei Mitläufern. Da dem Einen der
einfache Weg zur Studenterhytta und zurück zu kurz und langweilig
erschien und er schon Pläne für eine größere Tour im Kopf hatte,
beschloss ich nach kurzem Zögern das Fahrrad mitzunehmen, um am Ende der
Wanderung nicht erst noch einmal an den Ausgangspunkt laufen und das
Fahrrad holen zu müssen. Aus dieser Betrachtungsrichtung definitiv eine
gute Entscheidung, aber Wandern mit einem zu schiebenden Fahrrad macht
definitiv keinen richtigen Spaß.
Ansonsten war der 'kurze
Samstagnachmittagspaziergang' jedoch wieder sehr schön - Seen, kleine
gemütliche Hütten, viel zu Essen, Ausblicke auf den Fjord... Ungünstig
nur, dass das Unizeug liegen geblieben ist... Als ich schließlich
zurück ins Pflegeheim kam und noch eine Kleinigkeit essen wollte,
gesellte ich mich zu den wenigen verbliebenen Personen auf unserer Etage
- fünf Franzosen. Mit meinem Norwegisch ist es noch immer nicht weit
her, aber sprachlich hat mir Norwegen trotzdem schon einiges gebracht:
ich konnte mein eingerostetes Französisch bereits mehrfach wieder
anwenden. :)
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| Seen und ... |
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| ... Wald. |
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| Im Hintergrund ist Trondheim zu sehen. |
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| Ankunft an der Studenterhytta |
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| Die ansprechende Kamindekoration. |
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Zwar schienen mir in der 'Erbsensuppe' kaum Erbsen zu sein,
aber geschmeckt hat es trotzdem und satt geworden ist auch jeder. |
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Die Aussicht vom höchsten Punkt unserer Tour, der Radarstation.
Der linke Kreis zeigt den Fernsehturm, der Rechte die Studenterhytta. |
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| Genialer Blick über den Fjord. |
Waren die Blasen an den Füßen vom letzten Wochenende schon wieder weg? Oder gab es neue Schmerzen?
AntwortenLöschenBilder sind wie immer toll und offensichtlich besseres Wetter als bei uns - gestern Regen und kalt, heute nur kalt.
Weiter eine schöne Zeit und das Studieren nicht ganz vergessen ;-)
Ja, die Blasen waren weg (alt bewährte Aufstechmethode) und es gab auch keine neuen Nachwirkungen. ^^
AntwortenLöschenIch suche ja auch die besten Fotos raus ;)
Was soll ich vergessen? ;D