... waren es rund tausend Kilometer nördlich von Dresden. Im August geht die Sonne
in Bergen noch eher auf und später unter als in Sachsen. So blieb genug
Zeit, um nach Feierabend während meiner Dienstreise die Stadt zu
erkunden, die zwar knapp 20.000 Einwohner mehr hat als meine Heimatstadt
Chemnitz, aber dennoch entspannter und naturnaher wirkt. Die direkte
Lage am Meer und die Berge, die innerhalb der Stadtgrenzen leicht zugängliche
Wandermöglichkeiten bieten, tun sicherlich einiges dafür. Ein anderer
Grund für mein Gefühl war sicherlich auch darin begründet, dass meine
Woche in Norwegen mit Arbeit und Freizeitaktivitäten zwar intensiv war,
aber dadurch, dass ich keine familiären Verpflichtungen hatte, hatte ich
gleichzeitig den Eindruck extrem viel Zeit zu haben. Diese nutzte ich.
Sonntag
Morgen, nur acht Stunden nachdem ich mitten in der Nacht im Hotel
angekommen war, begann der erste Konferenztag. Der erste und letzte Tag
waren Workshoptage, die drei dazwischen gefüllt mit Vorträgen,
Podiumsdiskussionen und angeregten Gesprächen mit Kollegen, welche neue
Forschungsansätze brachten.
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Die Theorie beim Supply Chain Game 'Beer Game's kannte ich natürlich, wollte es nun aber auch mal als Teilnehmer erleben. |
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| Wo ist Waldo war gestern. Wo ist redhead? |
Die Abende verbrachte ich draußen. Es wurde ja erst gegen zehn dunkel. Viel Zeit also, um zu wandern und zu flanieren. Natürlich bummelte ich durch die hanseatisch geprägte Altstadt Bryggen, für die Bergen bekannt ist. In der ehemaligen Hauptstadt Norwegens (und viele Menschen aus Bergen meinen auch heute noch, dass Bergen wieder Hauptstadt sein sollte) siedelte sich ab dem 14. Jahrhundert die Hanse und mit ihr viele Deutsche an. Stockfisch war eins der begehrten Handelsprodukte aus dem Norden, welches bspw. gegen Getreide getauscht wurde. Der Handel im Hanseverbund bestand bis ins 18. Jahrhundert.
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| Die ikonische Front von Brygge. |
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| Enge Holzgassen zwischen den Häusern. |
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| Ein offener Platz im Viertel. |
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Die habe ich schon mal irgendwo gesehen. |
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| Süße kleine Lädchen. |
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Beim Renovieren wird Wert auf den Erhalt einer originalen Ansicht gelegt. |
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Der Rosenkrantz Turm wurde im 16. Jahrhundert als Wohn- und Festungsturm errichtet, beinhaltet jedoch teils fast 400 Jahre ältere Teilbauten.
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Nicht nur die alten Holzhäuser am Wasser haben Flair. Auch das eigentliche Zentrum mit kleinem Stadtpark, zum Verweilen einladenden Einkaufsstraßen, dem kleinen See Lille Lungegårdsvannet und dem
ältesten norwegischsprachigen Theater Norwegens, der Konzerthalle
Grieghalle sowie dem Universitätsmuseum oder auch der Park rings ums Aquarium direkt am Meer tragen zu einer guten Aufenthaltsqualität in
einer der ältesten Städte Norwegens bei.
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| Ein bisschen Kunst. |
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| Viel Grün und schicke Fassaden. |
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Beim Empfang durch die Bürger- meisterin im Universitätsmuseum. |
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| Das Universitätsmuseum von außen. |
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Das älteste norwegischsprachige Theater des Landes. |
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| Noch ein bisschen Kunst. |
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| Klassische Häuserfassaden. |
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| Blick auf das Zentrum von Bergen. |
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Die kleinen Gefährten erinnern einen immer wieder an die Nähe zum Meer. |
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| Noch mehr Kunst im Stadtpark. |
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| Ruhe genießen. Im Hintergrund der Ulrike. |
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| Der Stadtpark ist überschaubar aber schön. |
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Von vielen Orten im Zentrum sieht man Bergens höchsten Berg Ulriken in der Ferne. |
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Ein Freibad in Norwegen - großer Schwimmer- bereich direkt im Meer. |
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Was es mit dem Totempfahl im Park vorm Aquarium auf sich hat, habe ich nicht herausgefunden. |
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Treppen. Immer wieder Treppen. In welcher Stadt gibt es pro Kopf die meisten Treppenstufen? Ich behaupte, Bergen wäre im Rennen um den Titel dabei. |
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Ein Hurtigruten Schiff fährt dem Sonnen- untergang entgegen. |
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