Freitag, 5. Mai 2023

Vögel und Schafe...

 ... sind die vorherrschenden Bewohner Pellworms. Es heißt, dass auf jeden Einwohner zwei Schafe kommen. Basierend auf der Anzahl an Menschen und Schafen, die ich vor Ort gesehen habe, könnte der Faktor auch bei drei liegen. Anfang April dürfen die Schafe mit den vielen Lämmern aus ihren Winterquartieren endlich wieder raus auf Wiesen und Deiche. 

Von der Deichkrone hat man den besten Ausblick.
Im Frühjahr sprießt das leckere Grün.
Zur Wahrheit der überall grasenden Schafe gehört
auch überall liegende Schafskacke (neben den
Hinterlassenschaften der Gänse). Einfach in die
Wiese setzen ist nicht zu empfehlen.

Schafe und Ringelgänse.

Natürlich gibt es auch noch viele andere Tiere auf der Insel. Die Kinder freuten sich besonders über die hoppelnden Osterhasen und trabenden Pferde.

Ein (Oster-)hase.
Eins der knapp 40 Pferde auf dem Appelhof.

Wieviele Vögel (zeitweise) auf und um Pellworm leben, mag ich nicht einmal schätzen. Ich habe gelesen, dass es über das Jahr hinweg in den zweistelligen Millionenbereich geht. Das Wattenmeer bietet Unmengen von Vögeln einen komfortablen Lebensraum. Bei Niedrigwasser kommen die gefiederten Tiere verhältnismäßig einfach an Muscheln, Schnecken und andere Leckerbissen und können sich gleichzeitig auf dem Meeresboden ohne Angst vor Fressfeinden ausruhen. Zudem liegt die Nordsee zwischen Skandinavien/ Nordsibirien und den Überwinterungsgebieten vieler Zugvögel in Afrika und zieht so im Frühjahr und Herbst tausende Vögel an, um eine Rast einzulegen.

Zu den unzähligen Vögeln, die man auf Pellworm antreffen kann, gehören unter anderem die Ringelgans, ganz klassische Enten, Möwen, der Austernfischer, die Brandgans, der Säbelschnäbler, Nonnengänse und der Rotschenkel. Bei diesen Arten bin ich mir sicher, sie gesehen zu haben. Andere Vögel konnte ich nicht zuordnen. Ich bekam jedes Mal gute Laune, wenn ich das Glück hatte, dass plötzlich ein großer Schwarm Vögel ganz nah bei mir in die Luft gestiegen oder gelandet ist. Die Geräusche der Tiere über meinem Kopf und der Blick in den Himmel übten auf mich eine starke Fasziniation aus.

Ein großer Vogelschwarm am Leuchtturm.
Gänse am Boden und in der Luft.
Nonnengänse.
Ringelgänse.
Enten auf Nahrungssuche im Watt.

Die Inselbewohner wissen, wie man mit den
Vögeln lebt. :)
Die Brandgans mausert sich im Wattenmeer. In der
Zeit des Gefiederwechsels können die Tiere mehrere
Wochen nicht fliegen und sind auf Schutz und
Futter im Wattenmeer angewiesen.
Zwei Säbelschnäbler.
Dieser Vogel hatte ein sehr schön glänzendes
Gefieder.

Rastende Vögel auf den Wiesen um den Leuchtturm.
Dazwischen entdeckte ich diese Graugansfamilie.

Ein Rotschenkel.
Graugänse, Brandgänse und Nonnengänse.
Nur ein paar Meter weiter suchte dieser
Austernfischer nach Nahrung.
Mit diesen startenden Vögeln endet dieser Blogeintrag.

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