Mittwoch, 10. Mai 2023

Pellworm...

 ... ist, so wie natürlich auch andere Gegenden an der Nordseeküste, eine Reise wert, wie ihr anhand der zahlreichen Berichte sicherlich schon mitbekommen habt. In diesem letzten Bericht über die grüne Marscheninsel möchte ich an einigen Stellen nocheinmal etwas genauer hinschauen, ehe ich Abschied nehme.

Genau hinzuschauen lohnt sich oft. Ich entdecke dann Details und Perspektiven, die mir im alltäglichen sonst meist gar nicht auffallen. Dabei mache ich sowohl schöne, als auch weniger schöne Entdeckungen. 

Ganz eigene Landschaften tun sich ...
... im Wattenmeer auf, wenn man...
... etwas näher ran geht.
Für einen Moment sah es so aus, als würden die
Schiffe sich rammen.
Leider gehört auch das zur Warheit auf Pellworm.
Müll ist seit einigen Jahren der stete Begleiter an
Meeren auf der ganzen Welt. Traurig.
Wer Pellworm besucht wird unweigerlich mit einigen Dingen konfrontiert werden: Wasser, Wind, Wiesen, dem Leuchtturm, der alten Kirche, Geschichten über die Geschichte Pellworms, dem um die Insel verlaufenden Deich und natürlich auch Pelle.

Die alte Insel Strand wurde in der verheerenden Burchadiflut im Oktober 1634 zerstört. Seither sind Pellworm und Nordstrand durch den Norderheverstrom getrennt und in der Folge wurde Pellworm immer besser eingedeicht. Man findet auf der Insel aber bis heute noch über 150 Häuser, die auf alten Warften errichtet wurden.

Diese Karte fand ich auf einer Info-Tafel auf
Pellworm.

Das Vorland wird regelmäßig von der Nordsee
überflutet.
Kleine Wege zwischen Feldern auf der Insel.

Bei uns liegen zum Winterende am Straßenrand
manchmal zur Seite geschobene Schneeberge. Auf
Pellworm vor dem Deich findet man an manchen
Stellen einen Berg Muscheln.

Das meiner Meinung nach einzig valide Verkehrs-
mittel auf der Insel ist das Fahrrad.
Ich konnte es mir nicht verkneifen, noch ein letztes
Bild von Leuchtturm und Vögeln zu posten.
Ein Symbolbild für Entspannung und Sehnsurcht.
Die Insulaner sind eindeutig aufs Schaf gekommen. :)
Die Insel wollte mich gar nicht mehr weg lassen.
Aufgrund von sehr starkem Niedrigwasser fiel am
Tag unserer Abreise eine Fähre aus. Die zwei Stunden
später hat uns zurück aufs Festland gebracht.

 Tschüss Pellworm! Bis zum nächsten Mal.

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