... stand unter den Zeichen: ausspannen, Boot fahren, baden.
Nach einem gemütlichen Frühstück in den Rorbuer fuhren wir mit dem Bus ein paar Kilometer nach Norden bis Reine, wo ein kleines Fischerboot auf uns wartete und mit uns den Fjord entlang gen Westen schipperte. Wie überall auf den Lofoten war das Wasser super klar. Beim Blick senkrecht nach unten konnte man den Grund sehen und beim Blick in die Ferne spiegelten sich die Berge im Wasser. Hatte ich schon einmal erwähnt, dass es mir hier gefällt?
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| Willkommen in Norwegen. |
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| Die Lofoten - Wasser und Berge. |
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| Kristallklares Wasser. |
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| Wegweiser. |
Wieder an Land mussten wir nur einen kleinen Bergrücken überqueren, um nach Bunes Beach zu kommen. Wenn die Temperaturen mindestens 15 Grad höher wären, könnte sich dieser geniale, nach Westen offene Sandstrand vor Touristen wahrscheinlich nicht retten. Da er sich aber nördlich des Polarkreises befindet, kann er in seiner ganz natürlichen Schönheit Großteils ein ungestörtes Dasein fristen.
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| Blick zurück auf den Fjord, über den wir gekommen sind. |
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| Bunes Beach. |
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| Studium des Trockenfischs. |
Wir hatten mit dem Wetter mal wieder unverschämtes Glück. Eigentlich sollte es regnen, doch der Himmel war blau und lediglich mit ein paar weißen Wölkchen verziert, die die Fotos aufhübschen. Wir schlugen zunächst unser Tagescamp auf, was unter anderem bedeutete, dass wir alle das mitgebrachte Essen und Feuerholz aus den Rucksäcken holten. Wenn sich unter dem Essen Trockenfisch (nicht als ganzer Fisch, sondern als handliche 30 Gramm Snacks) befindet, schauen die Austauschstudis auch schon mal genauer hin. :)
Nachdem die Lagerfeuer entzündet waren, pilgerten wir bis ganz zum Wasser. Es war Badetag! Wie warm es draußen war? Keine Ahnung. Wie war es im Wasser war? Keine Ahnung. Nach einer Weile mit Bikini oder Badehose barfuß im Sand stehend akklimatisierten wir uns alle irgendwie an die Temperaturen. Außerdem bekam jeder der ins Wasser wollte vor dem Baden einen Schluck Fischtran und ein Stück Trockenfisch - echte Wikinger :) Noch ein kleines Ritual mit schamanenartigem Gesang und dann ging es rein ins Wasser. Erfrischend!
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| Baden auf Höhe des 68ten nördlichen Breitengrades. |
Anschließend stärkten wir uns mit Würstchen, Maiskolben und Marshmallows am Lagerfeuer, spielten ein paar Spiele und liefen langsam zurück zur Bootsanlegestelle.
Auf dem Rückweg fuhren wir ein wenig länger mit dem Boot, da wir erst noch in die anderen Seitenarme des Fjords fuhren, um Post und Zeitung abzuliefern. Wenn die Welt untergegangen wäre - ich hätte es während des Ausflugs wahrscheinlich nicht mitbekommen. Solche Plätze sind einfach nicht gemacht, um Weltpolitik zu verfolgen.
Willst du dich am Ganzen erquicken, so musst du das Ganze im Kleinsten erblicken.
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