Die Rundführung selbst lief anders ab, als die Meisten von uns das erwartet hatten. Zu Beginn sagte unsere Führerin, dass wir nirgends selbst etwas aus den Kisten nehmen dürften, sondern nur die Schokolade, die sie uns auf dem Tablett geben würde. Nicht sonderlich überraschend. Dann fügte sie noch hinzu, dass wir den Rundgang sofort abbrechen müssten, sollte es jemandem schlecht werden und die Gefahr bestehen, dass sich jemand übergibt. Mmh, schon klar. Von den drei Stückchen Schokolade, die ich probieren darf, wird mir schon nicht schlecht werden.
Die größte Sehenswürdigkeit, die es gibt, ist die Welt - sieh sie dir an. Kurt Tucholsky
Montag, 22. Oktober 2012
Einen Zuckerschock...
... gab es heute gegen Mittag. In Norwegen gibt es zwei große Produzenten von Schokolade: Freia und Nidar. Freia wurde Ende des 19. Jahrhunderts in Oslo gegründet. Vor genau 100 Jahren ist einer der Mitarbeiter dieser Firma unzufrieden nach Trondheim gegangen und hat hier seine eigene Schokoladenfabrik eröffnet, die noch heute unter dem Namen Nidar produziert. Dort war ich heute.
Bereits seit der Orientierungswoche Mitte August wusste ich, dass es angeschlossen an die Fabrik auch einen Fabrikverkauf gibt und dass ich mit dem Rad nur knapp zehn Minuten bis zum Werkstor brauche. Heute war ich nun endlich dort, um an einer Führung durch die Produktionshallen teil zu nehmen. Zu Beginn gab es ein hübsches Werbefilmchen zu sehen, Hygiene- und Antispionageeinweisungen. Dann zogen wir alle ein Häubchen über die Haare, bekamen einen Plastikkittel zum anziehen, blaue Tüten für die Schuhe und auch noch ein Atemschutz, den wir jedoch nicht unbedingt benutzen mussten. Wer Piercings nicht rausmachen konnte oder wollte, musste sie abkleben. Teilnehmer mit Hautausschlag erhielten zudem Handschuhe. Am Ende erweckten wir den Eindruck, als wollten wir in der Intensivstation eines Krankenhauses anfangen zu operieren.
Die Rundführung selbst lief anders ab, als die Meisten von uns das erwartet hatten. Zu Beginn sagte unsere Führerin, dass wir nirgends selbst etwas aus den Kisten nehmen dürften, sondern nur die Schokolade, die sie uns auf dem Tablett geben würde. Nicht sonderlich überraschend. Dann fügte sie noch hinzu, dass wir den Rundgang sofort abbrechen müssten, sollte es jemandem schlecht werden und die Gefahr bestehen, dass sich jemand übergibt. Mmh, schon klar. Von den drei Stückchen Schokolade, die ich probieren darf, wird mir schon nicht schlecht werden.
Eine Stunde später konnten wir die Aussage nachvollziehen. Die Führung lief wie erwähnt anders ab, als erwartet, da es relativ wenige Erklärungen und Kommentare gab. Im Großen und Ganzen liefen wir von einer Abpackstätte zur nächsten Zwischenlagerstätte zur nächsten Zwischenlagerstätte, eine Treppe hoch, eine Treppe runter zur nächsten Abpackstätte. Fast überall wurde das Tablett reichlich gefüllt und jeder konnte so viel essen, wie er wollte. Chocolate all you can eat, wenn man es so will. Zwischendurch gab es auch verschieden Fruchtgummis und Bonbons, die ebenfalls zum Sortiment gehören. Zum Schluss drehten wir noch eine Runde durch die zwei Museumsausstellungsräume und nachdem wir uns der ganzen Plastikbekleidung entledigt hatten, endete die Tour selbstverständlich im Fabrikverkaufsladen.
Die Rundführung selbst lief anders ab, als die Meisten von uns das erwartet hatten. Zu Beginn sagte unsere Führerin, dass wir nirgends selbst etwas aus den Kisten nehmen dürften, sondern nur die Schokolade, die sie uns auf dem Tablett geben würde. Nicht sonderlich überraschend. Dann fügte sie noch hinzu, dass wir den Rundgang sofort abbrechen müssten, sollte es jemandem schlecht werden und die Gefahr bestehen, dass sich jemand übergibt. Mmh, schon klar. Von den drei Stückchen Schokolade, die ich probieren darf, wird mir schon nicht schlecht werden.
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
Gib mir die genaue Anschrift, ich bin in 10min da :D
AntwortenLöschen(b)
Bromstadvegen 2
AntwortenLöschen7045 Trondheim
Norway
Du darfst dir auch bis morgen Nachmittag Zeit lassen - aber wehe, wenn du dann nicht hier bist! ;)