... kann man paddeln. Dieser Abschnitt des Gokase Flusses ist bei weitem nicht so bekannt und touristisch erschlossen wie die berühmte Takachiho Schlucht, wo wir bei unserer Ankunft am Mittag kein Ruderboot für den Tag mehr bekommen hatten. Unseren Kanu-Ausflug auf dem Gokase-Stausee hatte ich jedoch vorgebucht - weniger wegen der Gefahr der Überbuchung, aber ohne vorherige Buchung, hätte die Tour einfach gar nicht stattgefunden. Wir trafen uns früh um neun mit dem Tourveranstalter auf dem verlassenden Parkplatz vor einer Schule gut drei Kilometer Luftlinie vom Stausee entfernt. Der Tourveranstalter war ein älterer Mann, der sehr freundlich und mit den Kanu geübt war, aber natürlich kein englisch sprach. Er hatte jedoch noch eine junge Frau Mitte/ Ende 20 dabei, die ihm mit den Kanus und uns Touristen zur Hand ging und diese Frau hatte eine Zeit lang in Leipzig studiert und sprach daher relativ gut deutsch. Besonders die Kinder fanden das natürlich toll!
Wir wechselten auf dem Parkplatz vor der Schule also von unserem Auto in den Kleinbus mit unseren beiden Guides und fuhren über enge, abenteuerliche Wege mit engen Kurven durch den Wald bis zum Gokase Stausee, wo bereits die Kanus auf uns warteten. Wir zogen uns Schwimmwesten und Sachen an, die nass werden konnten und ließen die Kanus ins Wasser - wir zwei Erwachsene mit je einem Kind in einem Doppelsitzer und unsere beiden Guides in zwei weiteren Booten nebenher. Der Gokase Stausee ist keine zwei Kilometer lang und maximal gut 100m breit. Man konnte sich also nicht verirren. Die Guides hatten trotzdem immer ein Auge auf uns. Es war kein besonders aufregender Ausflug aber ein entspannter in der Natur. Wir paddelten zu einem kleinen Wasserfall, beobachteten unzählige Kaulquappen in einem seichten Wasserabschnitt bei einer Sandbank am Rand, stapelten Steine zu Türmen auf oder warfen sie ins Wasser und entspannten einfach ein bisschen.
Mit dem Wetter hatten wir Glück. So lange wir auf dem Wasser waren, fielen nur gelegentlich einzelne Tropfen herab. Als unsere netten Guides uns wieder am Parkplatz bei unserem Mietauto ablieferten, schüttete es wie aus Eimern. Auch zwei Stunden später am Kamishikimi Kumanoimasu Shrine war es noch sehr nass. Doch davon mehr im nächsten Beitrag.
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Wir sind ja sooo viel gepaddelt. Da musste zwischen- durch auch eine Pause sein. |
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| Aussicht beim Paddeln nah. |
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| Aussicht beim Paddeln weit. |
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| Der Libelle gefiel das Gelb. |
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Später im Jahr gibt es hier wahrscheinlich ein gutes Froschkonzert. |
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Landschaftlich am schönsten war es am Eingang in den Stausee. |
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| Entspanntes Stillleben. |
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