... ist der Titel einer Ausstellung im Museum Gunzenhauser in Chemnitz, welche von April bis August 2025 zu bewundern ist. Den Grundstock für das Museum Gunzenhauser verdankt die Stadt Chemnitz dem ehemaligen Kunsthändler Afred Guzenhauser, der seine Privatsammlung von rund 2.500 Werken - primär aus der klassischen Moderne - noch zu Lebzeiten dem Museum stiftete. Im Rahmen des Kulturhauptstadtjahres wurde nun besagte Sonderausstellung präsentiert, die Werke und Wege von KünstlerInnen aus Bulgarien, Deutschland, Esland, Italien, Kroatien, Polen, Slowenien, Spanien, Ungarn und vielen anderen Ländern ausstellte.
Ich war lange nicht mehr in einer klassischen Kunstausstellung und bin mit wenigen Erwartungen ins Museum gegangen, war am Ende aber traurig, als ich durch zeitliche Restriktionen für die oberste von vier Ausstellungsetagen nach eineinhalb Stunden kaum noch Zeit hatte. Man muss nicht alle Werke von European Realities gut finden oder verstehen, aber bei den dargestellten Themen von Armut und Elend ebenso wie wirtschaftlichem Aufschwung und technischem Fortschritt, von Nachtleben, Emanzipation und Großstadtleben in den 1920er und 1930er Jahren ist für alle etwas dabei.
Besonders angetan hatten es mir die Darstellungen des Sports auf der zweiten Ebene. So lernte ich bspw., dass es von 1912 bis 1948 Kunstwettbewerbe bei Olympischen Spielen gab. Die besten künstlerischen Arbeiten in den Bereichen Architektur, Literatur, Musik, Malerei und Bildhauerei wurden am Ende der jeweiligen Spiele analog zu den sportlichen Wettbewerben mit Medaillen ausgezeichnet. Aus dem Bereich der Malerei waren einige Werke bei European Realities zu sehen. Bis 10. August 2025 ist die Ausstellung noch geöffnet.
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In einem Museum, muss man nicht immer nur ernsthaft sein. |
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Alternative Darstellung der Kunst- springerin von Jean Jacoby, 1930. |
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| Weitere Werke von Jean Jacoby zu Wasserball... |
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| ... und Eishockey. |
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| Die Übungswiese von 1926. |
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| Café, 1934 |
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| Ein Geduldsspiel, 1937. |
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Auch wenn dieses Foto eines Veranstaltungsraums es nicht erahnen lässt, so war die Ausstellung gut besucht. |
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| Themen, so alt wie die Menschheit, und Themen... |
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| ... die den technischen Fortschritt widerspiegeln. |
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Auf der obersten Etage dominierte das Thema Industrialisierung. |
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| Schlicht und klar Stil und Inhalt. |
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Selbstbildnis mit den Eltern der Künstlerin, um 1937. |
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Die Ausstellung zeigte viele Selbstporträts. |
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| Interpretation? |
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| Einfach wirken lassen. |
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| Die ikonischen Treppen des Museums. |
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Die Möglichkeit mit Kunst zu interagieren wurde auch gegeben. Einige Bilder konnten die BesucherInnen mittels Requisiten neu interpretieren. |
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Es war spannend zu sehen, wie sich die Wirkung der Werke dadurch teilweise stark veränderte. |
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Der Gärtner, von 1928 erinnerte einige aus unserer Gruppe an Gru und seine Minions. |
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