Samstag, 5. Juli 2025

Draußen sein...

 ... fällt in der hellen Jahreszeit besonders leicht. Trotz all der Technik um uns herum lebe ich auch gern soweit möglich im Rhythmus der Natur. Das bedeutet auch sich an den Pflanzen der unterschiedlichen Jahreszeiten zu erfreuen und ab Juni bedeutet dies auch gut gefüllte Erntekörbe. Besonders das Obst meint es dieses Jahr gut mit uns - Erdbeeren, Stachelbeeren, Kirschen, Himbeeren und Johannisbeeren sind schon reif. Äpfel, Pflaumen, Birnen und Brombeeren hängen voll und wollen groß werden. Leider ist es wieder viel zu trocken in Deutschland, so dass wir schauen müssen, wieviel Wasser die Pflanzen für ihre Früchte übrig haben. Die Trockenheit hält zumindest die Schneckenplage im Zaum - hätte ich noch vor ein paar Tagen gesagt. Dann entdeckte ich an einem Abend SIEBEN Nachtschnecken an einer Kohlrabipflanze. Kein Wunder, dass diese dieses Jahr nicht so richtig groß werden wollen. 

Reife Kirschen im Baum erspähen, ernten, genießen!

Unser Stachelbeerstrauch hing dieses Jahr so voll, 
dass es der ganze Busch Schieflage bekam.
Gibt es jemanden, der keine Erdbeeren mag?
Pfingstrosen und rote Rosen einträchtig nebeneinander.
Die Brombeeren haben auch reichlich Früchte angesetzt.
Erst blühten die Erbsen und setzten Schoten an.
Dann erntete ich die Schoten, pulte die Erbsen
heraus und schließlich gab es leckeres Erbsenpürree. 
Der Alptraum eines jeden Gärtners. 

Blühender Lavendel verströmt stets ein gewisses
Urlaubsfeeling.

Wenn ich nicht im Garten bin, streifen wir auch gern mit den Rädern an Fluss und Feld entlang.  Die Getreidefelder waren auch Ende Juni bereits goldgelb und teilweise abgeerntet. 

Vor zwei Wochen blühte noch der Mohn neben
dem Getreide. 
Heute war der Mohn verblüht und das Getreide
wurde abgeerntet.
Der Elbradweg in Dresen ist hier schön...
... und hier auch... 
... und hier erst recht.
Erntezeit.
Abschließen möchte ich den heutigen Eintrag mit einem eingelösten Geburtstagsgeschenk, welches ein guter Übergang für einen Schritt drei Monate in die Vergangenheit darstellt. In Dresden gastierten diese Woche Trommler aus Japan. Ich habe mit Musik an sich nicht viel am Hut, wie man so schön sagt, aber Taikotrommeln fand ich schon länger faszinierend und nachdem wir in Japan einer Performance unter freiem Himmel beiwohnen durften, hatte ich mir für einen Auftritt im Dresdner Kulturpalast zum Geburtstag Karten gewünscht. Was soll ich sagen? Es war fantastisch! Und es erinnerte mich daran, dass ihr treuen LeserInnen noch immer auf die Japan-Berichterstattung wartet. Daher hier mein Versprechen: der übernächste Blogeintrag wird euch ins frühlingshafte Japan zurückversetzen! 

Vorfreude kurz vor Veranstaltungsbeginn.
In Aktion.
Bühnenbild am Ende. 

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