... ist uns in den letzten Tagen hier in verschiedenster Form begegnet. Zwei Tage lang war es bewölkt und regnerisch und auch die Temperaturen erforderten teilweise lange Hosen, die wir im August in Süd-Utah/ Nord-Arizona eigentlich nicht rausholen wollten. So war vom Bryce Canyon leider nicht viel zu sehen und auch einige andere Panorama-Aussichtspunkte entlang der Strecke hielten lediglich Blicke auf ein graues Wolkenmeer für uns bereit.
Gestern in Page am Lake Powell klarte es schließlich wieder auf und seitdem brannte die Sonne tagsüber erbarmungslos und ließ die verbliebenen Pfützen auf dem steinig-sandigen Boden glitzern. Zurück im Wüstenklima.
In Page ist das Wasser dennoch nicht knapp. Der Glen Canyon Damm staut seit genau 50 Jahren den Colorado River zum Lake Powell auf, einer riesigen Wasserfläche mitten in trockenem Gebiet. 1980 hatte dieser Stausee seinen maximalen Füllstand erreicht. Momentan sinkt der Wasserpegel kontinuierlich, da mehr verbraucht wird, als der Colorado nachbringt. Bekommen die Amerikaner es nicht hin, den Wasserverbrauch zu drosseln, könnte der Lake Powell bereits acht Jahren Geschichte sein. Schon jetzt sieht man am Gestein sehr deutlich, dass der Wasserspiegel früher einmal wesentlich höher gewesen sein muss. Gemeinsam mit einem anderen deutschen Paar, das wir am Morgen am Horseshoe Bend getroffen hatten, mieteten wir uns am Nachmittag ein kleines Boot, um uns den See noch von einer anderen Perspektive anzuschauen. Das kleine Boot hatte lockere 300 PS. Nach fünf Minuten Einweisung darf jeder über 21 damit fahren. Es machte Spaß!
Heute erlebten wir die Kraft des Wassers auf eine noch einmal andere Art und Weise: im Antelope Canyon. Diesen engen, durch Licht- und Farbspiele berühmten Canyon der Navajos, wollten wir uns ursprünglich schon gestern anschauen. Doch durch den Regen die Nacht zuvor war es zu einem Flashflood gekommen, der einerseits den Canyonboden durch die Ablagerung von Sedimenten um drei Fuß angehoben hatte und für einen zwischenzeitlichen Wasserstand im sonst trockenen Canyon von bis zu zehn Metern gesorgt hatte. Heute war alles wieder trocken. Ein typischer Flashflood. So konnten wir bestaunen, wie sich das Wasser im Laufe der Zeit durch diesen etwa 400 Meter langen Felsabschnitt gewunden hat.
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| Links und rechts der Strasse ging es jeweils steil nach unten.| |
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| Das war alles, was wir vom Bryce Canyon sehen konnten. |
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| Blick ueber die Ebene gen Horseshoe Bend bei Page, AZ. |
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| Horseshoe Bend des Colorado Rivers nahe Page, AZ. |
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| Den besten Ausblick gab es immer nah am Abgrund. |
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Ein paar gruene Pflanzen, das Blau des aufgestauten Colorados und viel Fels und Sand. |
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Am Lone Rock mitten im See kann man gut sehen, wie hoch das Wasser im Lake Powell einmal stand. |
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| Eine Bootsfahrt die ist lustig, eine Bootsfahrt, die ist toll. |
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| Man beachte: "STRAND"Geschwindigkeitsbegrenzung. |
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| Lichtspiele im Antelope Canyon - null Fotobearbeitung. |
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| Antelope Canyon - durchs Wasser geschliffener Stein. |
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| Nach 400 Metern endet der Canyon abrupt. |
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