Sonntag, 4. November 2012

Zwei wundervolle Nächte mit Daniel...

... habe ich in Bergen verbracht. Zunächst verbrachte ich aber noch den halben Samstag auf der MS Finnmarken und genoss nach dem verkurksten Freitag die Aussicht auf die Küste und die Annehmlichkeiten des Schiffes.
Per Bus zum Boot.
Die MS Finnmarken ankert in Kristiansund.
Das Dreigängemenü am Abend.

Blick aus der Sauna, Fitness und Pool.

Kapitän... :)
Sowohl der Blick vom Boot, als auch der aus dem Flugzeug während des Rückflugs am Dienstag warfen für mich die Frage auf, warum sich in dieser unwirtlichen Gegend Menschen niedergelassen hatten. Norwegen hat eine tolle Landschaft - keine Frage -, aber steil aus dem Meer ragende Felsen, sechs Monate Schnee im Jahr und im Winter kaum Licht fallen bei meinem Verständnis nicht unbedingt unter siedlungsfreundlich. Meine private Stadtführerin in Bergen erklärte mir, es sei wegen der Rentiere gewesen. Als die Gletscher über Europa abschmolzen, sind die Rentiere den schmelzenden Eismassen (und damit der Vegetation die sie fressen) gefolgt und die Menschen den Rentieren. Einmal in Norwegen angekommen, entdeckten die Menschen auch den Fisch als Nahrungsquelle. Dennoch blieb Norwegen lange Zeit eines der ärmsten Länder Europas - dann wurde Öl entdeckt und der Rest ist Geschichte.
Guten Morgen Norwegen.
Die Hurtigruten waren und sind die Postschiffe.
Da es schon wieder ziemlich spät ist, will ich die zwei Tage Bergen nur in ein paar kurzen Worten zusammenfassen und ansonsten Bilder sprechen lassen: Mit zwei Tagen Sonnenschein in Bergen hatte ich wettertechnisch wohl sehr viel Glück. Auf Meeresspiegelniveau genoss ich Herbstwetter. Je höher es ging (in Norwegen reichen 350 m.ü.NN. völlig aus), desto winterlicher wurde es.
Eine Stabkirche nahe Bergen.
Auf dem Weg zum Floyen - Bergen's Hausberg.

Bereits auf dem Weg gab es einen guten Ausblick.
In Bergen fand ich schließlich die schrecklich
touristischen, in unserer Vorstellung typisch
norwegischen Trolle.

Bergen-Zentrum vom Berg Floyen gesehen.

Brygge, das ehemalige deutsche Hanseviertel in Bergen, war hübsch anzusehen. Vom ebenso berühmten Berger Fischmarkt hatte ich mir wesentlich mehr erhofft. Jede vernünftige Markthalle in Deutschland ist größer und bietet ein abwechslungsreicheres Angebot. Früher soll der Fischmarkt mehr Flair gehabt haben, aber seit die fliegenden Händlerstände aus Hygienegründen in eine kleine Halle gezwängt wurden, lohnt sich ein Besuch nicht mehr unbedingt.
Die Postkartenhäuserfront.
Bergen als Hansestadt.

... wie heute.
Enge, verwinkelte Gassen - damals...











Der Rückflug von Bergen nach Trondheim mit Norwegian war angenehm und bot gute Sicht. Nur war ich ein wenig erstaunt, dass niemand ein Personaldokument von mir sehen wollte, bevor ich in das Flugzeug stieg. Übers Internet gebucht hätte das Ticket von jedem ausgedruckt und benutzt werden können. Ich lasse mich im Dezember überraschen, ob zumindest bei Flügen ins Ausland mein Perso von Nöten sein wird.

Endlich mal nicht so langweilige Toilettenschilder (Bergen Flughafen).
Norwegen aus der Luft - Berge, Seen und viel Schnee.
Mittlerweile habe ich ein Bild mit dem Fernsehturm in Trondheim
aus so ziemlich jeder möglichen Richtung.
Zum Schluss möchte ich euch noch Daniel vorstellen, der mir zwei Nächte lang den Bauch gewärmt und mich in den Schlaf geschnurrt hat. :)

5 Kommentare:

  1. Was für eine Mietze...und die Katze ist auch ganz nett :D
    (b)

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  2. Warst du auch in der Stabkirche drin oder hattest du da keine Möglichkeit? Würde mich mal interessieren wie diese von innen aussieht.
    (b)

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  3. Ich war dort im letzten Wochenende im Oktober. Was heißt das? Norwegen ist nicht so schrecklich überlaufen. Es ist ruhig und man wird nicht ständig von Touristen angerempelt. Gleichzeitig muss man sich aber auch vor Augen führen, dass außerhalb der Saison viele Dinge geschlossen sind - so leider auch die Stabkirche. :(

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