... in Deutschland ist längt keine Randerscheinung mehr. Immer mehr Nachbarschaften schmücken ihre Häuser, stellen geschnitzte Kürbisse vor die Tür und öffnen ihre Türen für kleine Geister, Hexen und Vampire, die „Süßes oder Saures!“ rufen. In meinen Kindheitstagen sind wir zu Fasching in Sachsen von Haus zu Haus gezogen und haben gebettelt - also einen lustigen Spruch aufgesagt und uns Süßigkeiten erbeten. Mittlerweile ist dies eher Brauch am letzten Tag im Oktober.
Dieses Jahr haben wir zum ersten Mal selbst bei diesem Halloween-Ritual mitgemacht. Gemeinsam mit unseren Nachbarn sind wir mit den Kindern von Haus zu Haus gezogen und waren überrascht - überrascht, wieviele andere Familien wir trafen und überrascht, wieviele Türen sich öffneten und welch einen Aufwand einige mit ihrer Dekoration betrieben hatten. Es war richtig schön.
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| Happy Halloween! |
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| Süßes oder Saures! |
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Traust du dich an mir vorbei zu langen und in die Schüssel mit den Süßigkeiten zu greifen? |
Wir hatten natürlich auch einen unserer selbstgezogenen Kürbisse geschnitzt und mit Kerzen gruslig zum Leuchten gebracht. Viele Kürbisse gab es im Herbst auch wieder bei einigen Ausflugszielen zu bestaunen. Immer mehr Ausflugsziele entdecken die Kürbiszeit für sich - hübsch drapierte Kürbisse gestalten lustige Fotomotive und ziehen so zahlende Kunden an. Ich finde es witzig - und ich mag meine Kürbisse nach wie vor auch als wärmende Suppe, feurigen Auflauf oder süße Kekse.
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| Redhead im Kürbisballon. |
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Ende Oktober/ Anfang November begehen wir in Deutschland je nach Region klassisch den Reformations- tag oder Allerheiligen und Allerseelen, neuerdings auch Halloween. Der mexikanische Tag der Toten als fröhliches Fest wird bei uns eher nicht gefeiert, erlangt aber zumindest immer mehr Bekanntheit. |
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Es gibt kaum etwas, was man mit Kürbissen nicht machen kann. |
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| Unser diesjähriges Exemplar. |
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