... hat uns die letzten Tage vermiest. Eins meiner persönlichen Highlights in Neuseeland sollte unser Aufenthalt in Kaikoura werden. Der Ort liegt an der Küste im Nordosten der Südinsel und ist bekannt für seinen Reichtum an Meeressäugern vor der Küste. Man kann Wale beobachten, im Meer mit Delfinen oder Pelzrobben schwimmen, Kayak fahren, tauchen und vieles mehr. Da vor allem die Delfin- und Waltouren oft schon Wochen vorher ausgebucht sind, hatte ich beides für uns vorab reserviert und zum ersten Mal seit unserer Ankunft in Neuseeland auch zwei Nächte an selben Ort eingeplant.
Leider hat uns das Wetter einen gehörigen Strich durch die Rechnung gemacht. Zyklon Gita zog über Neuseeland und wir waren mittendrin. Die für uns konkret spürbaren Auswirkungen waren, dass die Küstenstraße von Süden nach Kaikoura gesperrt war und wir wie aller anderer Verkehr auch über die enge, kurvenreiche, aber zumindest asphaltierte Inlandstraße (einzige andere Option) fahren mussten und somit ca. eine Stunde länger brauchten. Immerhin sind wir noch durchgekommen. Es war aufgrund des Regens unklar, ob die Straße auch noch gesperrt werden muss.
Wir erkundigten uns denn Nachmittag direkt nach unserer Delfintour am nächsten Morgen. Da die Veranstalter nie langfristige (so ziemlich alles, was über drei Stunden hinausging) Aussagen tätigen wollten, waren wir mehrfach vor Ort. Um euch die Details zu ersparen: sämtliche Touren mit Booten für Dienstag, Mittwoch und Donnerstag wurden gecancelt. Ich war/ bin deshalb ziemlich enttäuscht. Wie gesagt hatte ich mich darauf besonders gefreut. Ein bisschen Puffer hatte ich eingeplant, aber noch länger konnten wir nicht bleiben, da die nächsten Sachen vorgebucht sind und ohnehin unklar war, wann die Boote wieder fahren würden und wann wir überhaupt einen Nachrückerplatz von der Warteliste bekommen könnten. Schweren Herzens verließen wir Kaikoura also wieder. Da die Straße entlang der Küste nach Norden ebenso gesperrt war (bis mindestens Montag), verlängerte sich unsere Fahrstrecke erneut, da wir diesmal nicht nur die Extrazeit für die kurvige und enge Inlandstraße einplanen mussten, sondern auch einige extra Kilometer. Die Inlandstraße geht nach Südwesten. Wir mussten nach Nordwesten.
Außer Spesen also fast nichts gewesen in Kaikoura für uns. Ein paar schöne Stunden am Meer hatten wir dennoch. Ich habe auch bei Sturm am Meer Spaß. Man muss sich nur richtig anziehen. Einen Großteil von Mittwoch und den gesamten Donnerstag war es außerdem schön sonnig. Lediglich in den Bergen hingen noch dicke Wolken. Wir erkundeten also ein bisschen den Ort und die zugehörige Halbinsel. Auf letzterer verbrachten wir besonders viel Zeit und beobachteten die Pelzrobben, die zum Teil keine 20 Meter von der Straße entfernt lagen und verschiedenste Meeresvögel. Das war schön.
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| Umleitung ohne Aussicht. |
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| Vogel. |
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| Anderer Vogel. |
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| Pelzrobben in der Ferne mit gutem Kamerazoom. |
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| Pelzrobbe ganz nah. |
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| Pelzrobbe neugierig. |
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| Die Sonne scheint, aber die Boote fahren nicht. |
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| Ein bisschen Gischt. |
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| Pelzrobbe faul (fast immer der Fall). |
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Für Foto posierende Pelzrobbe (fragt nicht, wie viele
Fotos ich davor schon gemacht habe). |
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