... liegt bereits hinter uns. Gefühlt sind wir jedoch schon viel länger hier. Jeden Tag erleben wir so viele Dinge, dass wir am Abend nach dem Essen nur noch müde ins Bett fallen. Entsprechend kam ich bisher auch noch nicht zum Blogschreiben. Heute will ich euch einen kleinen Überblick über die erste Woche geben, ehe einzelne Einträge unsere unterschiedlichen Abenteuer ausführlicher beleuchten sollen.
38 Stunden nachdem wir unsere Wohnung verlassen hatten, landeten wir mit Zwischenstopps in Dubai und Sydney in Queenstown auf der Südinsel von Neuseeland. Wir nahmen unser Mietauto entgegen und ausgeruht wie ich war setzte ich mich hinteres Steuer. In Neuseeland herrscht Linksverkehr. Vor uns lag noch eine reichliche Stunde Fahrt. Wir kamen gut in Glenorchy am Nordende des Wakatipu Sees an. Wir quatschten sogar noch eine ganze Weile mit unseren Gastgebern, aßen zu Abend, spazierten durch den kleinen Ort und am See entlang und genossen eine heiße Dusche, bevor wir gegen
22 Uhr Ortszeit
(12 Stunden vor deutscher Zeit) ins Bett fielen und sofort einschliefen.
Die folgenden Tage wanderten wir einen Teil des Routeburn Tracks; bewunderten baumgroße Farne und malerische Bergpanoramen; übernachteten im Gästezimmer von Einheimischen, im Zelt oder in einem Zigeunerwagen; fuhren fast
2000 km im Auto; waren in glasklaren Gletscherseen Baden und im Meer, während Hector Delfine um uns herum schwammen. Neben den Delfinen hatten wir das Glück Gelbaugenpinguine und Seehunde, Robben bzw. Seelöwen zu beobachten. Vögel sahen und hörten wir natürlich ebenfalls, können die meisten davon aber nicht benennen. Die Lichter der südlichen Aurora sahen wir leider nicht, aber dafür staunten wir mehrere Nächte über den fantastischen Sternenhimmel. Die Anzahl von Schafen, Kühen, Pferden, an Rehe erinnernden Tieren auf den Weiden und überfahrenen Possums auf den Straßen können wir weder zählen noch abschätzen. Wir krabbelten in unserer ersten Woche hier auch schon durch Höhlen auf der Suche nach blau leuchtenden Glühwürmchen, die eigentlich keine Glühwürmchen sondern leuchtende Spinnenlarven sind; wanderten über schwingende Hängebrücken; über- oder durchquerten endlos breit erscheinende Flussbetten; erfreuten uns an schmalen, breiten, hohen und niedrigen Wasserfällen und ließen das milchig türkise Wasser der Seen in den neuseeländischen Alpen auf uns wirken. Die Städte oder auch nur kleine Häuseransammlungen am Straßenrand beachteten wir meist nicht weiter, sondern nutzten sie hauptsächlich zum Einkaufen von Lebensmitteln und Tanken - in Dunedin an der Südostküste schauten und hörten wir außerdem beim Eisessen verschiedenen Musikvereinen von der Südinsel zu, die ihrer schottischen Herkunft bei einem Dudelsackwettbewerb Tribut zollten.
Insgesamt war unsere erste Woche hier also wirklich, wirklich erlebnisreich und bisher meist sonnig. Seit gestern regnet es jedoch ununterbrochen und es soll auch die nächsten Tage grau bleiben. Wir sind gespannt, ob unsere Bootsausflüge auf den Pazifik trotzdem stattfinden werden und sind ganz froh, die nächsten drei Nächte planmäßig nicht zu zelten. Unten noch ein paar erste bildhafte Eindrücke unserer Reise. Mehr Details folgen, sobald ich wieder Zeit zum Schreiben habe.
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| Ausblick beim Wandern des Routeburn Tracks. |
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| Wanderequipment am Morgen wieder verstauen. |
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| Lake Wakatipu bei Bob's Cove - herrlich klares Wasser. |
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| Curio Bay, Catlins. |
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| Einer von vielen Wasserfällen in den Catlins. |
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| Oamaru ist bekannt für seine Pinguinkolonien. |
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Blick auf den größten
Gletscher Neuseelands. |
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| In den neuseeländischen Alpen nahe Mt. Cook. |
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| Lake Alexandrina am Morgen. |
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| Ganz viele Flussbettquerungen. |
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| Beim Wandern. |
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Slope Point - der südlichste Punkt
der Südinsel. |
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| Ein Gelbaugenpinguin. |
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| Ein Zwergpinguin. |
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| Farnwald. |
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| Ich auf einem Moeraki Boulder. |
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| Achtung - Pinguine kreuzen. |
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Ein Fingerzeig auf den höchsten
Berg Neuseelands. |
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