... fand in der vergangenen Woche wie schon einmal vor vier Jahren die Weltmeisterschaft im Bankdrücken statt. Zusammen mit Trainer, Eltern und einer weiteren sächsischen Teilnehmerin flog ich am Himmelfahrtstag über Polen bis ins knapp 900 km entfernte Vilnius. Beim letzten Besuch in Litauen ging unser Flieger direkt nach Kaunas. Diesmal bot es sich jedoch zeitlich und örtlich an, sich die Hauptstadt einmal anzuschauen. Von den Einwohnern her ist Vilnius etwa so groß wie Dresden und damit Heimat jedes sechsten Litauers. Die Stadt hatte im Laufe ihrer Geschichte Beinamen wie "Jerusalem des Nordens" aufgrund des großen Anteils jüdischer Bevölkerung vor dem zweiten Weltkrieg oder auch "Rom des Ostens" aufgrund der über 50 Kirchen in der Stadt. Heutzutage sind es vor allem noch die Kirchen, die das Stadtbild prägen. Schlendert man durch die schmalen Gassen der Altstadt, gibt es kaum eine Straße ohne Kirche. Insgesamt ist die Altstadt von Vilnius sehr schön und ein Bummel lohnt sich. Wir hatten insgesamt nur vier Stunden Zeit, aber in diese entspannte Großstadt komme ich gern noch einmal für etwas länger.
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| Die Pilies gatvé verbindet den Kathedralenplatz und den Rathausplatz. |
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| Die Kathedrale - außen mit großen Säulen, innen schlicht. |
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| Die St. Annenkirche in Backsteingothik. |
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| Blick in 6 verschiedene Kirchenräume - jeder sieht anders aus. |
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Bei reichlich 20°C und Sonnenschein macht
Sightseeing Spaß. |
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Der erhaltene Eckturm der oberen Burg auf dem Gediminas
Hügel. Nach Norden auf der anderen Seite der Neris sieht man
die neuen Glasbauten der Hauptstadt, während... |
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| ... beim Blick nach Süden die Altstadt vor einem liegt. |
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| Vilnius aus dem Flugzeug. |
Von Vilnius sind es etwa 1:15 Stunden Fahrzeit bis zur zweitgrößten Stadt Litauens: Kaunas. Da ich von der Stadt am Zusammenfluss von Memel und Neris bereits vor vier Jahren berichtet habe, will ich heute nur kurz vom Wettkampf und Straßenkunst in der Stadt berichten. Verglichen mit 2013 konnte ich sowohl mein bewältigtes Gewicht als auch meine Platzierung verbessern. Am Ende standen ein deutscher Rekord mit 150kg und Platz 5 bei dieser WM. Der Wettkampf lief richtig gut. Das Training zahlte sich aus.
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| Beim zweiten Versuch mit 145kg. |
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| Spät am Abend noch schnell ein Erinnerungsfoto. |
Nach dem Wettkampf am Freitag blieb uns nur noch der Samstag Morgen, bevor wir wieder zurück zum Flughafen fahren mussten. Ein paar gelungene Verzierungen von Häusern oder Mauern im Stadtbild von Kaunas ließen mich die Kamera zücken.
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| Ein Küsschen für den Elefant. |
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| Lustig wäre es, wenn an der Pfeife ein Kamin enden und rauchen würde. |
Auf dem Rückflug nach Berlin saß ich direkt am Fenster auf der linken Seite und hatte so einen perfekten Blick auf unsere Hauptstadt, die wir vor dem Anflug auf Schönefeld zunächst einmal umrundeten.
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Gut zu erkennen war aus der Luft das ehemalige KZ Sachsenhausen in Oranienburg (Dreieck). |
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Berlin von Westen her gesehen. Gut zu erkennen sind u.a. die Havel, der Flughafen Tegel, der Tiergarten und das Olympia- stadion. Ganz rechts am Bildrand erkennt man auch den Teufelsberg. Aus dem Flugzeug heraus war zudem der in der Sonne blitzende Fernsehturm nicht zu übersehen. |
Insgesamt waren ein ein paar tolle Tage im Baltikum - sowohl touristisch, wie auch sportlich. Danke an alle Unterstützer vor Ort wie auch zu Hause.
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