... darf sich Zschopau seit knapp drei Jahren ganz offiziell genehmigt durch das sächsische Innenministerium nennen. Inoffiziell war die rund 9.000 Einwohner zählende Stadt im Erzgebirge sicherlich schon länger so bekannt, denn der Motorradbau in Zschopau reicht schon über 100 Jahre zurück und eine Zeit lang gehörte das MZ-Werk zu den größten Motorradproduzenten der Welt. An all das wird im Motorradmuseum innerhalb der historischen Mauern von Schloss Wildeck erinnert.
Die Ursprünge von Schloss Wildeck reichen mit dem Dicken Heinrich, damals noch etwas niedriger als heutzutage, knapp 900 Jahre zurück. Der Wehrturm wurde errichtet, um die Furt durch die Zschopau zu schützen, die den Nucleus der Stadtentwicklung darstellte. Wer mich kennt weiß, dass ich gern auf Türme, Berge und andere Aussichtspunkte klettere und so mussten wir natürlich auch den Bergfried in Zschopau besteigen. Im Gegensatz zu früheren Zeiten muss man auch nicht mehr umständlich über eine Leiter zum Hocheingang hinaufkraxeln, sondern kann ganz bequem ebenerdig eintreten und anschließend eine (Wendel-)treppe rund dreißig Meter in die Höhe emporklimmen, um von dort über die Motorradstadt Zschopau zu blicken.
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Ein Motorrad und der Dicke Heinrich - die zwei Symbole von Zschopau.
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| Quak. |
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Blick in den Hof vom Jagdschloss Wildeck.
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Erklimmen des Dicken Heinrichs.
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Die Aussicht vom Bergfried lohnt.
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Die Zschopau fließt durchs Tal.
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Ums Schloss Wildeck ist heute ein schöner, öffentlich zugänglicher Garten angelegt.
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