Montag, 1. Juni 2020

Endlich wieder raus...

... können wir in Deutschland nun im Grunde alle. Natürlich sind die COVID-19 Regelungen je Bundesland nach wie vor unterschiedlich, aber zumindest Ausflüge mit der engen Familie in die saftig grüne Frühlingslandschaft sind meines Wissens überall wieder erlaubt. Und das tut der Seele gut.
Frühling erwacht.
Saftiges Grün und leuchtende Blüten.
An einem Maiwochenden fuhren wir mit den Rädern an der Elbe entlang in Richtung Pirna. Dresden fehlt eine tolle Seenlandschaft wie Leipzig sie hat, aber ein paar Kiessen in der Umgebung laden auch zur Erholung ein. Die geflutete Kiesgrube in Pratzschwitz war dabei nicht das erste Mal unser Ziel. Das Wasser war noch ziemlich frisch, aber kurz reinspringen gehört zum Anbaden nun einmal dazu.
Entspannt am See liegen und Arbeitsstress vergessen.
Vor einem das Wasser und über einem nicht selten ein paar
Segelflugzeuge vom nahen Flugplatz Pirna.
Auf dem Heimweg ging es entlang der Elbe zurück vorbei
an Schloss Pillnitz.
Das lange Männertagswochenende nutzten wir für einen Ausflug an den Berzdorfer See bei Görlitz. Wir schauten ihn uns von Süden, Westen und Norden bei Sonne und im Regen an, buddelten Löcher in den Sand und schaufelten sie wieder zu, tapsten im Wasser herum und beobachteten die Flora und Fauna rings um den gefluteten Tagebau.
Angekommen im Kurzurlaub mit rießigem Sandkasten
und Planschbecken.
Von der Kirschen-Allee in Jauernick-Buschbach hat man einen
herrlichen Blick auf den Berzdorfer See. Dahinter liegt Polen.
Der Eine stützt den anderen.
Das regnerische Wetter am Samstag lockte einige Weinberg-
schnecken an die Wegesränder.
Blick auf den Hausberg von Görlitz: die Landeskrone. 2016
wanderten wir hinauf. Diesmal begnügten wir uns mit dem
Blick aus der Ferne.
Auf dem Rückweg nach Dresden hielten wir in Löbau. Unser Ziel war der König-Friedrich-August-Turm auf dem knapp 450 Meter hohen Löbauer Berg. Besser bekannt ist der einzige noch erhaltende gusseiserne Aussichtturm Europas einfach als Gusseiserner Turm. Er wurde Mitte des 19. Jahrhunderts errichtet und bietet auf drei Aussichtsplattformen herrliche Rundumblicke über die Oberlausitz und bis zum Zittauer Gebirge. Die oberste Aussichtsplattform auf 24 Metern Höhe erreicht man nach 120 Stufen. Der Aufstieg lohnt sich.
Der gusseiserne Turm in Löbau.
Handwerkskunst aus der Mitte des 19. Jhds.,
1993/94 aufwendig saniert.
Der Blick von der obersten Aussichtsplattform ging weit ins
Land. Gut sichtbar war auch der Sendeturm auf dem
benachbarten Schafberg.

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