Donnerstag, 15. September 2016

Den Spätsommer genießen...

... fällt derzeit nicht schwer. Bereits der August zeigte sich großteils von seiner sonnigen Seite und auch der September hat bisher mit heißen Tagen und lauen Abenden häufig zu Aktivitäten im Freien eingeladen. Einzig dann sind die warmen Temperaturen nicht ganz so willkommen, wenn der Kühlschrank mitten im Sommer auf einmal nicht mehr arbeiten möchte. Durch nette Nachbarn, drei Tage (ehemals Tiefkühl-)Pizza auf dem Speiseplan und einem kleinen Interimskühlgerät war aber auch diese Zeit zu überstehen. Als wir zu einer Woche Deutschlandurlaub aufbrachen, wurde wieder alles so gekühlt, wie es sollte.
Bayrisches Landidyll.
Um ein paar unserer mittlerweile in alle Himmelsrichtungen verstreuten Freunde zu besuchen, fuhren wir Mitte August zunächst nach Bayern, dann zum Rhein und auf dem Rückweg nach Hause stoppten wir in Leipzig und ganz gleich, wo wir waren: der Rotschopf fand immer eine Möglichkeit zum baden - egal ob Fluss, Strandbad oder renaturierter und gefluteter Braunkohletagebau. Im Norden von München an Freising angrenzend beobachteten wir zudem startende Flugzeuge ganz aus der Nähe am Ende der Rollbahn. Glücklicherweise hoben alle Flieger rechtzeitig ab, so dass wir sie zwar über uns hinweg donnern hörten aber nicht überrollt wurden.
Blick gen Osten über die südliche Start- und Landebahn von MUC.
Glitzernd lag das Wasser der Isar in Freising vor
uns und spendete willkommene Kühlung.
Viele große schattenspendende Bäume und reichlich grüne
Liegefläche empfingen uns freundlich am Waidsee in Weinheim.
Der Cospudener See vom Nordufer aus betrachtet. In ca. 12km
Luftlinie gut zu erkennen: das Kraftwerk Lippendorf.
Baden und Tauchen am Südufer des klaren Kulkwitzer Sees.
Von einer Anhöhe am Markkleeberger See lassen sich neben dem
Kraftwerk gut alte Bagger Richtung Süden erkennen.
Wenn einem das Schwimmen an sich zu langweilig ist, kann
man am Markkleeberger See seit 10 Jahren auch wildwasserraften.
Hat man tagsüber noch nicht genug an der freien Luft erlebt, kann man auch die Abende zur Zeit noch entspannt draußen verbringen. Möglichkeiten gibt es viele. Ein sehr schönes Angebot, welches ich dieses Jahr zum ersten Mal wahrnahm, war das Freiluftkonzert zur Spielzeiteröffnung der Theater Chemnitz auf dem wunderschönen Chemniter Opernplatz. Für super preiswerte 5€ gab es einen musikalischen Streifzug durch die Aufführungen der kommenden Spielzeit. Durch eine Mischung aus klassischer Oper mit und ohne Gesang bis hin zu modernen Musicals war auch für jeden Geschmack etwas dabei. Nach reichlich zwei Stunden krönte ein zur Musik vom Fluch der Karibik choreografiertes Feuerwerk den Abend. Eine sehr zu empfehlende Veranstaltung.
Kurz nach 19 Uhr war es noch hell, doch bald schon...
... war der Chemnitzer Opernplatz in Dunkelheit getaucht.
Dadurch kam das fulminante Feuerwerk über Oper und...
... Petrikirche aber natürlich besonders zur Geltung.
Sollte gerade kein Freiluftkonzert stattfinden und es einem am Abend draußen dann doch ein bisschen frisch werden, entzündet man einfach ein kleines Lagerfeuer, erzählt von vergangenen Erlebnissen und geplanten Reisen und genießt ganz einfach den Spätsommer.
Ein Lagerfeuer wärmt Gliedmaßen und Gemüt.

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