... das Wochenende war international und vor allem erholsam, wenngleich die Nächte kurz waren. Samstag Morgen irgendwann zwischen normalen Bettgeh- und normalen Aufsteh-Zeiten kamen zwei Freunde aus dem schönen Sachsenland ins ebenfalls schöne Hamburg. Während das Thermometer in der Woche hier wohl schon einmal frühlingshafte zehn Grad angezeigt haben soll, blieb es das Wochenende jedoch um die Null und das bei typischem Hamburg-Wetter. Will heißen: Es war grau in grau und aus den Wolken fielt etwas heraus. Bei plus minus zwei Grad ist das im Normalfall Schneematsch und so war es auch. Zum Sonntag fielen die Temperaturen konstant unter die Frostschwelle, so dass wir heute früh ungläubig auf 15 cm Neuschnee blicken konnten. Ja sind wir denn in Norwegen? Ein wenig schien es so. Den Samstag Abend hingegen waren wir nach Südkorea gereist - oder zumindest nach einer kleinen fußläufigen Tourirunde durchgefroren in einem südkoreanischen Restaurant angekommen. Nachdem mein Koreaaufenthalt nun schon eineinhalb Jahre her ist, war es super toll endlich mal wieder Kimchi zu essen und zum Hauptgang gab es Bulgogi. Hach, da fühlte man sich gleich wie im Urlaub.
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Samstag Nachmittag direkt vor meiner Haustür im Schnee-
regen: Polizeigroßeinsatz. |
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Annyeonghaseyo und gamsahamnida (Schriftweise nicht unbedingt verbürgt) konnte ich unserer Bedienung noch sagen. Das Essen wurde koreatypisch am Tisch bereitet und Beilagen gab es in kleinen Schalen, aus denen sich jeder nehmen konnte - natürlich mit Stäbchen. :) |
Um es am Montag nicht so schwer zu haben aus dem Bett zu kommen, beschlossen wir den Wecker heute mal auf sechs Uhr zu stellen. - Ok, zugegeben ist in dem Satz ein Fehler, aber der liegt nicht (!) bei der Uhrzeit. Wir ließen den Wecker so zeitig klingeln, um auf den Hamburger Fischmarkt an der Elbe zu gehen. Es gibt zwei Varianten, um disen am Sonntag Morgen zu besuchen: Variante eins bedeutet nach einer durchfeierten Nacht direkt hin zu gehen/ zu schwanken und sich gegen den zu erwartenden Kater schnell noch ein Fischbrötchen einzuwerfen. Variante zwei, die wir wählten, bedeutet kleine verschlafene Äugelein, weil der Wecker einen unsanft einen Tag eher als gewohnt zu fießen Zeiten aus dem Bett haut. Aber es hat sich auf jeden Fall gelohnt! In der Fischhalle gibt es Live-Musik, um die noch oder schon wieder Partywilligen zu bedienen und draußen taucht man schnell in ein buntes Markttreiben ein in dessen Mitte verschiedenster frischer Fisch feilgeboten wird. An den Rändern des Marktes finden sich diverse andere Dinge, die das Herz noch begehren könnte: Bäcker, einen Fleischer, Hamburger Souvenirs, Schokolade, Kleidung und sehr häufig Obst- und Gemüsestände mit geflochtenen Körben, die vor Bananen, Fenchel, Orangen, Äpfeln, Zwiebeln, Weintrauben und vielem mehr überquellen, z.T. den Schriftzug Hamburg tragen und von den Marktschreiern lauthals angepriesen werden. Am Ende stapften wir mit einem schweren Obstkorb und einer großen Tüte geräuchertem Fisch durch den Schnee zurück zur Wohnung und gönnten uns nach dem Fischbrötchen auf dem Markt ein zweites Frühstück. Es war neun Uhr.
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Man konnte wirklich meinen wieder auf dem Campus der
NTNU zu sein. |
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| Die Kleinen mussten natürlich im Schnee spielen. ^^ |
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Das letzte Woche der Frühling an die Tür geklopft hatte, ließ
sich nicht leugnen. |
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Das ist der FISCH-Markt. Ist wohl grad ein Schiff aus Übersee
und vielen exotischen Früchten eingelaufen... |
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Hier gibt es zwar keinen ganz, ganz, ganz frischen Fisch, aber der
Herr auf dem Bild hatte einfach die fotofreundlichste Kleidung an. :) |
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Auch René schaut ungläubig auf diese Schneemenge, die für
Hamburg wirklich nicht sonderlich üblich ist. |
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