Donnerstag, 28. Juni 2018

Französische Schlösser...

... nördlich von Paris habe ich letztes Wochenende bei wunderschönem Sonnenschein besucht, während es zu Hause kalt und regnerisch war. Wir hatten Glück mit dem Wetter. Wir, das waren 14 junggebliebene Erwachsene, die wir uns aus Norwegen vom Studium kennen. Nach Strasbourg, München, Berlin und der Region um Nizza trafen wir uns dieses Jahr auf dem Land in Taillefontaine nördlich von Paris. Die Seine und den Eiffelturm habe ich nur bei der Anreise aus dem Flugzeug gesehen.
Ganz klar zu erkennen: der Eiffelturm in Paris.
Wir hatten das Glück alle in einem typischen Steinhaus der Picardie übernachten zu können, das von einem Pärchen aus unserer Gruppe seit einem knappen Jahr liebevoll ausgebaut und saniert wird. So konnten wir Frühstück und Abendessen jeweils entspannt im großen Garten genießen.
Unsere Unterkunft für das Wochenende.
Samstag standen wir zeitig auf, auch wenn wir Freitag noch bis spät in die Nacht gequatscht hatten, denn vor uns lag eine Stunde Fahrt nach Chantilly. Für alle, die im Französischen nicht ganz flüssig sind: auf Deutsch bedeutet das Schlagsahne. Der kleine Ort im Norden von Paris ist vor allem für sein Château, sein Schloss, und die dazugehörigen Pferdeställe und den großen Park bekannt. Wie begannen unsere Tour im hübsch sanierten Schloss.
Das Schloss Chantilly von außen.
Wasserspiele im Schlossgarten.
Eine tolle Bibliothek mit vielen alten Büchern.
Eingerichtet wie bei uns zu Hause.
Ein Teil der Kunstsammlung des ehemaligen Schlossherrn.
Auf so eine Bank passen einige Leute.
Nach zwei Stunden legten wir eine ausführliche Pause ein und verschlagen auf der Wiese vor dem Schloss unsere mitgebrachten Sandwiches und ließen uns die Sonne auf den Bauch scheinen, bevor wir die Pferdeställe (vom repräsentativen  Steingebäude abgesehen wenig beeindruckend - kann man auf jedem Ponyhof haben) und den Park erkundeten. Vor der Heimfahrt schlenderten wir durch den Ort, in dem die Preise zahlungskräftigen Kunden angepasst waren.

Verdauen nach dem Mittagessen.
Ein anderer Teil des Schlossparks.
Ein Teil der Stallungen.
Ein letzter Blick auf das Anwesen Chantilly.
Nach dem kulturell vollgepackten Tag, gab es abends (französische Zeit - also ca. 21 Uhr Ankunft im Restaurant) noch etwas leckeres für den Geschmackssinn.
Abends wurde es dann ziemlich frisch. Ich war dankbar über
einen geliehenen Alpaka-Poncho. Decken gabe es im Restaurant keine.
Eine große, super leckere Profiterole als Nachtisch.
Da der Abend nicht abends sondern erst früh endete, ließen wir es Sonntag ruhiger angehen. Unserer Aufstehzeit angemessen ließen wir das Frühstück weg und starteten mit einem Brunch in den Tag,  ehe wir noch einen kleinen Ausflug unternahmen. Nurn paar Autominuten von Taillefontaine entfernt befindet sich Pierrefonds. Über dem gemütlichen, nicht einmal 2.000 Einwohner zählenden Ort thront ein großes Dornröschenschloss, welches wir mit einem Eis in der Hand bei schönstem Sonnenschein von außen begutachteten.
Ganz viele Dornröschentürmchen und -zinnen zieren das Schloss
von Pierrefonds.
Wir vor dem Eingang.
Dekorative Regenrinnen.
Außenansicht des Schlosses.
Schön war es wieder mit allen! Bis nächstes Jahr.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen